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Warnstreiks in Augsburg: Kitas und Nahverkehr betroffen | BR24

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Warnstreik im Nahverkehr in Augsburg - Eine Anzeige am Königsplatz zeigt am Morgen lange Wartezeiten an

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    Warnstreiks in Augsburg: Kitas und Nahverkehr betroffen

    Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben in Augsburg den Nahverkehr weitgehend lahmgelegt. Zudem blieben viele Kitas im Stadtgebiet geschlossen. Die Gewerkschaft Verdi fordert mehr Lohn - und die Stadtwerke legten ihren Kunden das Rad ans Herz.

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    In Augsburg hat die Gewerkschaft Verdi die Fahrer von Bussen und Straßenbahnen der Stadtwerke zum Warnstreik aufgerufen. Nach Angaben der Augsburger Stadtwerke (swa) fuhren Busse und Straßenbahnen wegen des Streiks den gesamten Dienstag über nur vereinzelt.

    Von den knapp 130 Bussen und Straßenbahnen, die normalerweise am frühen Morgen ausrücken, hätten nur fünf die Wagenhallen verlassen, hieß es in einer Mitteilung. Durch Fahrerwechsel schwankte die Zahl der Fahrzeuge im Verlauf des Tages leicht. Insgesamt sah sich das Unternehmen wegen der wenigen Fahrer nicht in der Lage einen Notfahrplan einzurichten.

    Stadtwerke-Leihräder wegen Streik für Abo-Kunden kostenlos

    Die Stadtwerke haben die Fahrgäste gebeten, für die Dauer des Streiks auf andere Verkehrsmittel auszuweichen und haben Abo-Kunden dafür auch eine kostenlose Nutzung der swa-Leihräder angeboten. Wer ein Abo für Augsburg hat, kann sie für je bis zu 30 Minuten, auch mehrmals am Tag, kostenlos nutzen.

    Verdi erwartet breite Streikbeteiligung in Kitas

    In den städtischen Kitas waren nach Gewerkschaftsangaben sämtliche Beschäftigten von den laufenden Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern betroffen. Deshalb erwartete die Gewerkschaft, dass sich sowohl pädagogisches Personal als auch Küchen- und Reinigungskräfte an dem Streik beteiligten.

    Dasselbe gilt für die Beschäftigten in der Verwaltung, für Auszubildende und für Praktikanten. In den städtischen Kitas, die nicht von den Warnstreiks betroffen waren, fand nach Angaben der Stadt Augsburg nur ein eingeschränkter Betrieb statt. Besondere Aktivitäten, wie etwa geplante Ausflüge, entfielen. Betroffen waren auch Kinder, die am Nachmittag einen Hort besuchen. In den Einrichtungen wurden keine Hausaufgaben betreut.

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