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Warnstreik öffentlicher Dienst
© dpa-Bildfunk/Bodo Schackow
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Warnstreik öffentlicher Dienst

Die Arbeitsniederlegungen beginnen Dienstag an verschiedene Dienststellen im Raum Rosenheim. Tagsdrauf, am Mittwoch, sollen Warnstreiks in der Oberpfalz und in Würzburg folgen. In der unterfränkischen Stadt sei auch das Uniklinikum betroffen, teilte Verdi mit. Auch eine Kundgebung sei in Würzburg geplant. Am Donnerstag geht es laut Verdi in München weiter.

Verdi mit der Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst unzufrieden

Die Gewerkschaft beklagt, dass die Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder bisher kein Angebot vorgelegt haben.

"Die Lohnentwicklung der Beschäftigten der Länder hinkt deutlich hinter der Gesamtwirtschaft und der im übrigen öffentlichen Dienst hinterher. Trotzdem sehen sich die Arbeitgeber bisher nicht in der Lage, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen." Verdi-Tarifexperte Peter Hoffmann.

In Bayern betrifft der Tarifvertrag rund 100.000 Beschäftigte. Die nächste, die dann dritte, Verhandlungsrunde für alle Länder außer Hessen beginnt am 28. Februar in Potsdam.

Beschäftigte im öffentlichen Dienst wollen sechs Prozent mehr

Die Gewerkschaft fordert für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr. Pflegebeschäftigte sollen zusätzlich 300 Euro mehr erhalten. Die Länder haben die Forderungen von Verdi und Deutschem Beamtenbund als überzogen zurückgewiesen. Ein Angebot haben sie noch nicht vorgelegt.