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Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes steht mit Handschuhen vor dem Eingang eines Einkaufszentrums.

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    Warnstreiks im bayerischen Wach- und Sicherheitsgewerbe

    Verdi ruft für heute zu Warnstreiks im bayerischen Wach- und Sicherheitsgewerbe auf. Der Grund für die Arbeitsniederlegung sei laut der Gewerkschaft das aus Verdi-Sicht verschlechterte Angebot, das von Arbeitgeberseite im Dezember abgegeben wurde.

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    Von
    • Tobias Bönte

    Die Gewerkschaft Verdi ruft zu Warnstreiks auf: Das Personal im bayerischen Wach- und Sicherheitsgewerbe soll heute die Arbeit niederlegen. Das gab die Gewerkschaft am Sonntag in einer Pressemitteilung bekannt. Grund dafür sei das von Arbeitgeberseite in der 3. Verhandlungsrunde im Dezember 2020 noch einmal verschlechterte Angebot, erklärte die Gewerkschaft.

    Auch KKW-Sicherheitspersonal zum Streik aufgerufen

    Zum Warnstreik aufgerufen sind laut Verdi unter anderem die Bewachung der kerntechnischen Anlagen (Gundremmingen, Isar, Grafenrheinfeld), die Werksfeuerwehr und Werkschutz bei ZF in Schweinfurt, sowie die Beschäftigten an einigen Standorten bei der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft, Fürst Sicherheit in Nürnberg, Ehrl Bewachungsdienst in Nürnberg und Erlanger Sicherheitsgesellschaft GmbH.

    "Die Kolleginnen und Kollegen in der Sicherheitsbranche halten den Laden maßgeblich mit am Laufen. Sie waren und sind auch in Zeiten der Pandemie zuverlässig im Einsatz. Trotzdem haben sie keine Corona-Prämie erhalten. Zusätzlich wird ihnen die Wertschätzung durch eine angemessene Lohnerhöhung verwehrt", so Verdi-Verhandlungsführer Kai Winkler.

    Verdi-Forderung: Mindesten fünf Prozent mehr Lohn

    Verdi fordert für die rund 35.000 Beschäftigten im bayerischen Wach- und Sicherheitsgewerbe eine Lohnerhöhung von einem Euro pro Stunde, mindestens aber fünf Prozent und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 50 Euro pro Monat und Ausbildungsjahr, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags bis zum 31.12.2021.

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