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Warnstreiks im bayerischen Handel gehen heute weiter | BR24

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Streikende in Eching

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    Warnstreiks im bayerischen Handel gehen heute weiter

    Die Warnstreiks im Tarifkonflikt des bayerischen Handels gehen heute weiter. Die Gewerkschaft Verdi ruft rund 1.500 Beschäftigte zu Aktionen auf. Betroffen sind etwa 40 Betriebe im Einzel- und Großhandel wie Bauhaus, Edeka, Ikea, Lidl oder Zara.

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    In Nürnberg legen die Mitarbeiter von Galeria Karstadt Kaufhof die Arbeit nieder und versammeln sich zu einem Demonstrationszug durch die Innenstadt. Auch in Ingolstadt, Eching bei München und Memmingen finden Protestkundgebungen statt. Zum ersten Mal will Verdi auch Zentrallager des Handels in Warnstreiks einbeziehen. Sie versorgen Filialen im Einzelhandel mit Waren. Inwieweit die Kunden das zu spüren bekommen, ist noch offen.

    Gewerkschaft und Arbeitgeber weit auseinander

    Sowohl im Einzel- als auch im Großhandel werden die Tarifverhandlungen erst Mitte Juni fortgesetzt. Die Gewerkschaft fordert für den Einzel- und Versandhandel einen Euro mehr in der Stunde und für Auszubildende 100 Euro mehr im Monat. Im Großhandel soll es nach Meinung der Gewerkschaft ein Einkommensplus von 6,5 Prozent geben. Die Arbeitgeber boten in beiden Branchen zuletzt 2,5 Prozent, allerdings für zwei Jahre. Der Handel hat in Bayern insgesamt rund 800.000 Mitarbeiter, davon sind viele jedoch in Betrieben ohne Tarifbindung beschäftigt.