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Ärzte-Warnstreik, Symbolbild
© picture-alliance/dpa
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Ärzte-Warnstreik, Symbolbild

An den kommunalen Krankenhäusern in Schwaben beteiligten sich zahlreiche Ärztinnen und Ärzte an den bayernweiten Warnstreiks. Am Klinikverbund Kempten-Oberallgäu wurde nach Angaben eines Sprechers ein Notfallplan in Kraft gesetzt, um die Notfallversorgung des Klinikums Kempten, sowie der Kliniken Immenstadt, Oberstdorf und Sonthofen sicherzustellen. Auch die Ärzte der Krankenhäuser Friedberg und Aichach streikten. Nach Angaben der Klinikleitung war auch hier die stationäre ärztliche Grundversorgung sichergestellt. An beiden Krankenhäusern wurden nur Notfallbehandlungen und unaufschiebbare Eingriffe durchgeführt.

Höchstgrenzen bei der Arbeitszeit

Zu einer Kundgebung auf dem Münchner Odeonsplatz kamen rund 1.500 Mediziner aus ganz Bayern. Die Gewerkschaft und der Arbeitgeberverband konnten bisher vor allem über Regelungen zur Arbeitszeit noch keine Einigung erzielen. Unter anderem fordert der Marburger Bund mindestens zwei freie Wochenenden pro Monat und klare Höchstgrenzen bei der Arbeitszeit.

Ständig erschöpfte Ärzte

Auch für die Patienten sei es wichtig, dass Ärzte ausgeruht und nicht ständig erschöpft seien, sagte der Landesvorsitzende des Marburger Bundes, Andreas Botzlar. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 21. Mai angesetzt.

Ärzte-Warnstreik

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