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Warnstreik im ÖPNV – Polizei und VAG bitten um Geduld | BR24

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Die Gewerkschaft Verdi hat Mitarbeiter des öffentlichen Diensts zu Warnstreiks aufgerufen. Besonders ist davon der Nahverkehr in Nürnberg und Fürth betroffen. In den Städten kam es schnell zu Staus und langen Schlangen.

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Warnstreik im ÖPNV – Polizei und VAG bitten um Geduld

Der ÖPNV-Warnstreik, zu dem Verdi ungefähr 2300 Mitarbeiter im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen aufgerufen hatte, sorgt heute für starke Verkehrsbehinderungen. Sowohl die Polizei als auch die Verkehrsbetriebe bitten um Geduld.

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Von
  • Julia Hofmann

Bis 7.00 Uhr morgens sei die Verkehrslage noch entspannt gewesen, teilt die VAG Nürnberg mit. Mit dem einsetzenden Berufsverkehr hätten sich dann vor allem auf den Ringstraßen und den großen Einfallstraßen lange Staus gebildet, so die Polizei. Und in den Staus standen dann auch die Ersatzbusse, die die ausfallenden U-Bahnen, Straßenbahnen und Buslinien ersetzen sollten.

Im abendlichen Berufsverkehr wird es nochmal schlimm

Die Polizei rechnet damit, dass sich das Verkehrsaufkommen in den Nachmittagsstunden etwas beruhigt. Mit einsetzendem Berufsverkehr allerdings werde der Verkehr wieder stark zunehmen. Der Streik soll bis 1.00 Uhr morgen früh dauern.

Verdi kämpft für bundesweiten Manteltarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi kämpft mit dem 24-stündigen Warnstreik bundesweit für einen neuen Manteltarifvertrag. Schon im März hätten sie die Arbeitgeber um Verhandlungen gebeten. „Die Arbeitgeber haben uns da immer vertröstet und vor zwei Wochen die Verhandlungen auch abgesagt. sie lassen uns keine Wahl dass wir das jetzt in Angriff nehmen, denn die Verträge sind ja schon länger gekündigt,“ so Stefan Wolf, Gewerkschaftssekretär von Verdi-Mittelfranken.

Fahrrad oder zu Fuß

Sowohl die VAG als auch die Polizei bitten alle um Geduld und raten dazu, wenn möglich aufs Rad umzusteigen oder zu Fuß zu gehen.