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Warnstreik bei Zivilbeschäftigten der US-Armee in Mittelfranken | BR24

© picture alliance/dpa

Schild am Eingang des Standorts der US-Armee in Ansbach-Katterbach

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    Warnstreik bei Zivilbeschäftigten der US-Armee in Mittelfranken

    Die Gewerkschaft Verdi ruft am Montag die zivilen Beschäftigten der US-Armee-Standorte in Illesheim und Ansbach-Katterbach erneut zum Warnstreik auf. An beiden Standorten arbeiten insgesamt etwa 300 zivile Beschäftigte.

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    Grund für den erneuten Warnstreik seien die erneut ergebnislos verlaufenden Tarifgespräche von Ende Oktober, teilte Verdi mit. ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunden am 24. und 25. Oktober in Berlin, teilt ver.di mit. Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen von sechs Prozent, außerdem sollen alle Einkommen auf mindestens 2.000 Euro brutto pro Monat angehoben werden. Gerade Einstiegs- und Ausbildungsgehälter sollen dadurch verbessert werden.

    Ganztägiger Warnstreik

    Nach den Verhandlungen unterbreitete die Arbeitgeberseite der Gewerkschaft zufolge ein Angebot mit einer Erhöhung von 1,4 Prozent, verbunden mit einer Steigerung um mindestens 30 Euro sowie eine Erhöhung der Auszubildendengehälter um 30 Euro. Verdi erhofft sich durch den erneuten Warnstreik aber ein deutlich besseres Angebot. Am Standort der US-Armee in Ansbach-Katterbach findet ab 8 Uhr eine Kundgebung statt. Gestreikt werden soll den ganzen Tag und bundesweit – das betrifft rund 11.000 Zivilbeschäftigte.