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Warnstreik bei Europoles in Dinkelsbühl | BR24

© IG Metall Westmittelfranken

Warnstreik bei Europoles in Dinkelsbühl

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    Warnstreik bei Europoles in Dinkelsbühl

    Rund 40 Mitarbeiter des Mastenbauers Europoles aus Dinkelsbühl sind in einen ganztägigen Warnstreik getreten. Ihr Ziel ist ein Tarifvertrag, der die Arbeitnehmer schützen soll, falls ein potenzieller Käufer gefunden wird.

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    Von
    • Markus Balek

    Wie eine Sprecherin der IG Metall Westmittelfranken dem BR sagte, sei das Ziel des Warnstreiks die Sicherung der Arbeitsbedingungen durch einen Tarifvertrag, sollte ein neuer potenzieller Käufer gefunden werden.

    Sieben Prozent mehr Lohn, acht zusätzliche freie Tage

    Trotz Corona sei die Auftragslage stabil geblieben. Das müsse honoriert werden, sagte der Betriebsratsvorsitzende Alfred Roth. Die konkreten Forderungen lauten sieben Prozent mehr Lohn sowie acht zusätzliche freie Tage. Gleich zwei Schichten hätten sich seit dem Morgen am Streik beteiligt, der noch bis Mitternacht andauern soll.

    Mastenbereich im Insolvenzverfahren

    2019 wurde Europoles gespalten, das Betonwerk wurde von der Fuchsgruppe übernommen, der Mastenbereich befindet sich noch im Insolvenzverfahren. Gerüchte, dass es mittlerweile einen Käufer gebe, sind bislang noch nicht offiziell bestätigt worden. Gewinne seien nur durch das Engagement der Beschäftigten erwirtschaftet worden. Diese bräuchten die Sicherheit, dass sich ihre Anstrengungen auch in Zukunft lohnen. Das könne nur nur mit einem gerechten Tarifvertrag geschehen, so Bianka Möller von der IG Metall Westmittelfranken.

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    Regionalnachrichten Franken

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    • Markus Balek
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