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Warnstreik: Auch schwäbische Klinik-Ärzte legen Arbeit nieder | BR24

© BR/Alex Brutscher

Die Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Kliniken sind Mitte März vorerst gescheitert. Die Gewerkschaft "Marburger Bund" hat deswegen für heute zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Auch Mediziner aus Schwaben beteiligen sich.

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Warnstreik: Auch schwäbische Klinik-Ärzte legen Arbeit nieder

Die Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Kliniken sind Mitte März vorerst gescheitert. Die Gewerkschaft "Marburger Bund" hat deswegen für heute zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Auch Mediziner aus Schwaben beteiligen sich.

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Laut der Ärztegewerkschaft Marburger Bund in Bayern beteiligen sich Mediziner von Kliniken in Memmingen, Kempten, Kaufbeuren und Aichach. Von dort fahren demnach viele Ärzte zur zentralen Kundgebung nach Frankfurt am Main. Nach Gewerkschaftsinformationen sollen sogar Busse organisiert worden sein.

Notversorgung ist gesichert

Patienten müssten sich keine Sorgen machen: Die Notversorgung sei trotz Warnstreik gewährleistet. Der Marburger Bund rät allerdings dazu, dass sich Patienten, die heute einen Termin in einem kommunalen Klinikum haben, telefonisch informieren sollen, ob dieser stattfindet. Außerdem sei mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Kundgebungen vor Ort wird es in Schwaben aber nicht geben, teilte die Gewerkschaft mit.

Gewerkschaft fordert mehr Geld

Der Marburger Bund hatte die Tarifgespräche für bundesweit 55.000 Ärzte in den mehr als 500 kommunalen Kliniken Mitte März für gescheitert erklärt. Er hält ein von der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände vorgelegtes Angebot für unzureichend. Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Geld und Begrenzungen von Bereitschaftsdiensten, unter anderem durch mindestens zwei freie Wochenenden im Monat.