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Warnstreik an der Uniklinik Regensburg geht in den zweiten Tag | BR24

© BR/Sebastian Wintermeier

Streikende an der Uniklinik Regensburg

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    Warnstreik an der Uniklinik Regensburg geht in den zweiten Tag

    An der Uniklinik Regensburg haben viele Beschäftigte den zweiten Tag in Folge gestreikt. Grund für den Warnstreik ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder.

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    Beschäftigte am Uniklinikum Regensburg führten ihren Warnstreik am Mittwoch fort. Die Gewerkschaft Verdi hatte dazu aufgerufen, wegen des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst der Länder. Treffpunkt war das Gewerkschaftshaus.

    "Die Beteiligung am 2. Warnstreiktag beim Uniklinikum Regensburg war überwältigend. Rund 150 Beschäftigte sind unserem Warnstreikaufruf gefolgt." Manuela Dietz, Streikleiterin

    "Sie wollen endlich ein Angebot, das wertschätzt, was sie täglich leisten", sagte Dietz am Dienstag zum BR. Deswegen werde der Streik auch "breit mitgetragen von den Kollegen".

    Notoperationen möglich

    Wegen des zweitägigen Streiks der Uniklinik-Bediensteten wurde nach Angaben von Verdi der Betrieb der 21 Operationssäle um die Hälfte heruntergefahren. Notoperationen seien aber weiterhin möglich. Ab dem Nachtdienst – also ab 21.30 Uhr – soll wieder Normalbetrieb herrschen.

    Verdi fordert für die Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Bereits am Dienstag streikten neben den Klinik-Bediensteten unter anderem auch Mitarbeiter bei Bauämtern, Straßen- und Autobahnmeistereien und Wasserwirtschaftsämtern.

    An der zentralen Kundgebung vor der Uniklinik nahmen nach Angaben von Verdi bis zu 900 Demonstranten teil. Die nächste Verhandlungsrunde startet am 28. Februar.

    "Ende dieser Woche muss von den Arbeitgebern ein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt werden. Wir wollen auf dem Verhandlungswege zu einem tragfähigen Kompromiss kommen. Doch gestern und heute ist klar geworden, dass wir auf jeden Fall unsere Warnstreiks noch ausweiten können, sollten die Arbeitgeber nicht endlich einlenken." Manuela Dietz