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Warnstreik am Bezirksklinikum Regensburg | BR24

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Mitarbeiter der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (medbo) treten am Mittwoch in den Ausstand.

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    Warnstreik am Bezirksklinikum Regensburg

    Mitarbeiter des Bezirksklinikums Regensburg lassen am Mittwoch ihre Arbeit ruhen. Zu den Warnstreiks aufgerufen hatte die Gewerkschaft Verdi. Die Protestaktion soll auf die Patientenversorgung aber keine Auswirkungen haben.

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    Im Tarifstreit im Öffentlichen Dienst legen am Mittwoch auch Beschäftigte am Bezirksklinikum Regensburg ihre Arbeit nieder. Die Mitarbeiter der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (medbo) wollen mit einer Menschenkette und einer Kundgebung für höhere Löhne demonstrieren.

    "Die Beschäftigten in der Pflege sind enttäuscht, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Angebot vorgelegt wurde", so Verdi-Gewerkschaftssekretärin Karin Wagner. "Nachdem sie im Frühjahr als HeldInnen beklatscht wurden, werden sie heute offensichtlich nur noch als Kostenfaktor gesehen."

    Verdi: Kein Einfluss auf Patientenversorgung

    Die grundlegende Patientenversorgung soll laut der Gewerkschaft Verdi gesichert sein, eine entsprechende Notdienstvereinbarung wurde getroffen. Dennoch kann es zu Einschränkungen bei den Besuchsregeln kommen.

    Forderung nach 4,8 Prozent mehr Lohn

    Bereits am Dienstag hatten in Regensburg rund 200 Beschäftigte der Straßenreinigung, der Müllabfuhr und des städtischen Wertstoffhofes gestreikt.

    Die Gewerkschaft Verdi fordert für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst unter anderem eine Lohnerhöhung von 4,8 Prozent. Die nächsten Tarifgespräche sind für den 22. und 23. Oktober geplant. Es ist die dritte Verhandlungsrunde.

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