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Warmer Spendenregen für Surfwelle in Wolfratshausen | BR24

© BR/Lui Knoll

Neulich lehnte der Wolfratshausener Stadtrat es ab, die Finanzierungslücke von gut 60.000 Euro zu schließen. Die künstliche Surfwelle wird vielleicht trotzdem gebaut. Ein Bürger hat jetzt eine Spendeninitiative gestartet – mit großem Erfolg.

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Warmer Spendenregen für Surfwelle in Wolfratshausen

Vor kurzem lehnte der Wolfratshausener Stadtrat es ab, eine Finanzierungslücke von gut 60.000 Euro für die geplante Surfwelle zu schließen. Nun hat ein Bürger eine Spendeninitiative für das Projekt gestartet – mit großem Erfolg.

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Eine private Spendeninitiative soll die Surfwelle Wolfratshausen retten. Seit letzter Woche hat sie über 40.000 Euro an Spendenzusagen erhalten. Es fehlen noch etwa 25.000 Euro, die der Verein "Surfwelle Wolfratshausen" braucht, um den Bau einer künstlichen Surfwelle an einem Zufluss der Loisach im Ortsteil Weidach zu bauen.

Stadtrat von Wolfratshausen will Zuschuss nicht erhöhen

Vergangenen Dienstag hatte der Stadtrat mit knapper Mehrheit entschieden, den städtischen Zuschuss von 400.000 Euro nicht zu erhöhen. Tilo Scheck, ein Bürger, der selbst nicht surft, hat spontan eine Spenden-Initiative gestartet, um die künstliche Surfwelle auf der Loisach doch möglich zu machen. Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Heilinglechner ("Bürgervereinigung Wolfratshausen") und dem Verein will er die Lücke schließen.

800.000 Euro für die künstliche Welle

63.000 Euro haben zuletzt für die Finanzierung gefehlt, weil Teile der zugesagten Fördermittel aus dem Europäischen Leader-Projekt nicht für Planungskosten herangezogen werden dürfen. Das sagte Bürgermeister Klaus Heilinglechner dem BR bei einem Vorort-Termin. 800.000 Euro kostet die künstliche Welle, sie wäre einzigartig in Bayern. Über eine Spendenplattform können Interessierte das Projekt unterstützen. Sollte der Bau nicht realisiert werden können, erhalten die Spender ihr Geld zurück.