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Wann erkältete Schüler zu Hause bleiben müssen | BR24

© picture alliance/blickwinkel/McPHOTO/Begsteiger

Ab Dienstag sollen rund 1,7 Millionen Schulkinder, wann immer vertretbar, vor Ort in den 6.200 bayerischen Schulen unterrichtet werden.

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    Wann erkältete Schüler zu Hause bleiben müssen

    Das bayerische Kultusministerium hat Regeln zum Schulbesuch erkälteter Kinder und Jugendlicher veröffentlicht: Leichter Schnupfen ist in Ordnung, wer starken Husten oder Fieber hat, sollte nicht in den Unterricht kommen.

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    Der Hals kratzt, die Nase läuft – eine ganz normale Erkältung oder Anzeichen einer Coronavirus-Infektion? Wenige Tage vor Beginn des neuen Schuljahres hat das bayerische Kultusministerium entschieden, wann die Kinder und Jugendlichen trotz Erkältung in die Schule dürfen.

    Mit Fieber daheim bleiben

    Schüler mit leichten Symptomen wie Schnupfen und gelegentlichem Husten müssen zunächst für 24 Stunden zuhause bleiben. Haben sie in der Zeit kein Fieber entwickelt, dürfen sie wieder am Unterricht teilnehmen, so steht es in dem überarbeiteten Rahmen-Hygieneplan des Ministeriums. Schwerer erkrankte Kinder mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall müssen auf jeden Fall zu Hause bleiben.

    Ausnahmen für Grundschüler

    Von diesen Regeln ausgenommen sind Grundschulen und die Grundschulstufen der Förderzentren. Grundschüler dürfen mit leichten Symptomen wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentlichem Husten weiter in die Schule, sofern die Zahl der Neuinfektionen in der Region bei unter 50 je 100.000 Einwohnern in den vergangenen 7 Tagen liegt (sogenannte 7-Tage-Inzidenz). Bei schwereren Erkrankungen müssen jedoch auch die Kleinsten zu Hause bleiben und zwar so lange, bis sie nur noch leichte Symptome haben und mindestens 36 Stunden fieberfrei sind.

    In einem Landkreis, in dem die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 7 Tage bei über 50 je 100.000 Einwohner liegt, dürfen die Schülerinnen und Schüler nur nach Vorlage eines negativen Tests auf das Coronavirus oder eines ärztlichen Attests wieder in die Schule.

    Unterschiedliche Regeln je nach 7-Tage-Inzidenz

    Im neuen Schuljahr gilt neben diesen Regeln ein Drei-Stufen-Plan für den reibungslosen Unterricht im Freistaat. Je nachdem, ob die 7-Tage-Inzidenz in der Region bei unter 35, zwischen 35 und 50 oder über 50 liegt, sind die Vorgaben etwa zu Maskenpflicht und Mindestabständen an den Schulen anders. Außerdem sollen sogenannte Hygienebeauftragte an den Schulen dafür sorgen, dass Auflagen zum Infektionsschutz koordiniert und umgesetzt werden.