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Wanderfalken brüten - Wanderwege im Nationalpark gesperrt | BR24

© Nationalpark Bayerischer Wald/Michael Göggelmann

Ein Wanderfalke auf einem Baumstumpf

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    Wanderfalken brüten - Wanderwege im Nationalpark gesperrt

    Weil sich Wanderfalken jetzt auf ihre Brut vorbereiten, haben die Nationalparkleitung Bayerischer Wald und das Landratsamt Regen den Wanderweg im Bereich des Höllbachgsprengs gesperrt. Nur so wird gewährleistet, dass die Vögel nicht gestört werden.

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    Ab Montag wird wegen der Brutzeit der Wanderfalken der Wanderweg Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig im Nationalpark Bayerischer Wald gesperrt. Besucher werden gebeten, auf den beschilderten Wegen und Loipen zu bleiben. Andernfalls drohen heftige Strafen.

    Wanderfalken sind störungsempfindlich

    Wanderfalken sind seltene Tiere und stehen unter besonderem Schutz. Die Tiere seien während der Brutzeit zudem eine sehr störungsempfindliche Art, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Naturschutz zuständig ist. "Nur mit einer Sperrung können wir gewährleisten, dass die Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht unnötig gestört werden."

    Erlaubte Wege sind ausgeschildert

    Wie die Nationalparkverwaltung mitteilt, ist eine Umleitung zum Großen Falkenstein ausgeschildert. Auch die Höllbachfälle können trotz der Sperrung besichtigt werden, heißt es.

    Bußgelder bis zu 4.000 Euro

    Wanderfalken bauen ihre Nester direkt auf den Felsen entlang des Weges. Falls die Experten Nachwuchs bei den Wanderfalken entdecken sollten, bleibt die Sperrung bis Ende Juni erhalten. Bei Verstößen gegen das Wegegebot drohen Bußgelder bis zu 400 Euro. Die tschechischen Naturschutzbehörden erheben sogar Strafen bis zu 4.000 Euro.