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Waldsassen bekommt Gütesiegel "Flächenbewusste Kommune" | BR24

© Bayern1 Regionalnachrichten Oberpfalz

Die Stadt Waldsassen im Landkreis Tirschenreuth erhielt das neue Gütesiegel "Flächenbewusste Kommune". Der Titel wurde heuer zum ersten Mal im Freistaat verliehen.

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Waldsassen bekommt Gütesiegel "Flächenbewusste Kommune"

Die Stadt Waldsassen im Landkreis Tirschenreuth hat das neue Gütesiegel "Flächenbewusste Kommune" erhalten. Der Titel wurde heuer zum ersten Mal im Freistaat verliehen.

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Erstmals wurde heute in Regensburg das Gütesiegel "Flächenbewusste Kommune" verliehen. Einer der Preisträger ist Waldsassen. Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren intensiv darum gekümmert, große leerstehende Industrieflächen mitten in der Stadt aufzukaufen, die alten Gebäude abzureißen und die Flächen neu zu bebauen.

Waldsassen ist "Musterbeispiel"

In der Begründung heißt es, Waldsassen sei ein "Musterbeispiel für den innovativen Umgang mit Fläche". Gemeinsam mit Mitterteich und Wiesau sei ein interkommunales Gewerbegebiet geschaffen worden, das allen drei Partnern den Zugang zu Bahn und Autobahn eröffnet. Außerdem sei auf dem Gelände an der Mitterteicher Straße eine Porzellanfabrik abgebrochen und so ein hoch attraktiver Standort für produzierendes Gewerbe und Einzelhandel entstanden, mit Freizeitanlage und Skatepark.

Mehrere Kommunen ausgezeichnet

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) und Bauminister Hans Reichhart (CSU) überreichten das Gütesiegel "Flächenbewusste Kommune" am Vormittag in Regensburg. Neben Waldsassen wurden auch die Gemeinden Litzendorf im Landkreis Bamberg, Schleching im Landkreis Traunstein sowie ein Verbund aus sieben unterfränkischen Kommunen geehrt.

Das neue staatliche Gütesiegel solle einen zusätzlichen Anreiz dazu bieten, den Flächenverbrauch in Bayern weiter zu reduzieren, betonten die Minister. "Der Koalitionsvertrag gibt ein klares Ziel vor: Fünf Hektar pro Tag. Wir setzen dabei auf eine enge Partnerschaft mit den Kommunen", erklärte Umweltminister Glauber. Baulücken und Brachflächen im Ort seien der Schlüssel zum Flächensparen. "Flächensparen bedeutet die Schöpfung, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren", befand Bauminister Reichhart.