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Spessart
© BR, Bernhard Metzger

Autoren

Achim Winkelmann
© BR, Bernhard Metzger

Spessart

Die Forstreferendare der Bayerischen Forstschule in Lohr am Main haben gemeinsam mit ihren Ausbildern in den vergangenen sechs Wochen den Wald im Spessart genauestens untersucht. Bei der Inventur des Waldes bei Marktheidenfeld wurden an mehr als 1.000 Stichpunkten die Baumarten, ihre Höhe und ihr jeweiliger Umfang dokumentiert. Außerdem wurden die verschiedenen Waldbestände in ihre Nutzungsarten unterteilt. Das Ergebnis der Revision ist für den örtlichen Förster sozusagen das Handbuch für die nächsten zehn Jahre.

Viele Verluste durch Sturm und Borkenkäfer

Eine Besonderheit in Marktheidenfeld: Der 784 Hektar umfassende Wald im Spessart hat seit 1990 fast ein Drittel seines Bestandes durch Sturm und Borkenkäferbefall verloren. Diese Flächen hat die Forstverwaltung in den vergangenen Jahren schon mit standortgerechten Baumarten aufgeforstet, vor allem mit der tief wurzelnden Eiche. Diese Bestände gilt es jetzt weiter zu pflegen, so die Empfehlung der Revision.

Buchen gegen Borkenkäfer

Gleichzeitig müssen instabile Fichtenbestände rechtzeitig mit Buchen und Tannen bepflanzt werden – sozusagen als Rückversicherung, wenn der Borkenkäfer oder weitere Sturmereignisse die Fichten schädigen.

Autoren

Achim Winkelmann

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 11.10.2018 - 09:30 Uhr