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Bayern

Waldbrandgefahr: Regierung ordnet Beobachtungsflüge an | BR24

© dpa/picture alliance

Wegen hoher Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberfranken Beobachtungsflüge angeordnet.

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    Waldbrandgefahr: Regierung ordnet Beobachtungsflüge an

    Wegen sommerlicher Temperaturen und ausbleibendem Regen steigt auch in weiten Teilen Oberfrankens die Waldbrandgefahr. Die Regierung hat daher Beobachtungsflüge angeordnet. An Bord der Hubschrauber befindet sich in diesem Jahr nur eine Person.

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    Wegen Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberfranken Beobachtungsflüge angeordnet. Grund seien die hohen, derzeit gemessenen und für die Ostertage gemeldeten Temperaturen sowie der ausbleibende Regen.

    Wetterdienst meldet zweithöchste Gefahrenstufe

    Der Deutsche Wetterdienst gibt für weite Teile Bayerns bereits die zweithöchste Gefahrenstufe aus. So wird die Stufe vier von fünf rund um die Stationen bei Kronach, Fichtelberg, Heinersreuth (beides Lkr.Bayreuth), Gräfenberg (Lkr. Forchheim), Ebrach (Lkr. Bamberg) und Bamberg gemeldet. Etwas entspannter scheint die Lage derzeit um Hof, Selb (Lkr. Wunsiedel), Wunsiedel, Lautertal (Lkr. Coburg) und Teuschnitz (Lkr. Kronach) zu sein. Dort melden die Stationen bis Ostermontag (13.04.20) Gefahrenstufe drei von fünf.

    Hubschrauber starten mit nur einer Person an Bord

    Die Beobachtungsflüge seien im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayern angeordnet worden, heißt es in einer Mitteilung der Regierung. Geflogen werden soll zunächst von Karfreitag (10.04.20) bis Ostermontag (13.04.20). Zum Einsatz sollen Hubschrauber kommen, die, anders als in den Vorjahren, mit nur einer Person besetzt werden. So würden sich in den Hubschraubern statt eines Piloten und eines Luftbeobachters nur Piloten befinden, die selbst ausgebildete Luftbeobachter seien. Damit wolle man den Vorgaben des Infektionsschutzes in Zeiten der Corona-Pandemie gerecht werden, so eine Regierungssprecherin.

    Beobachtungsflüge auch in anderen Regierungsbezirken

    Zuvor hatten bereits die Regierungen von Unter- und Mittelfranken, sowie Ober- und Niederbayern Beobachtungsflüge wegen Waldbrandgefahr verordnet.