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© Ralf Hettler
Bildrechte: Ralf Hettler

Vor allem im Raum Aschaffenburg gab es in den vergangenen Tagen immer wieder Waldbrände, wie hier in Obernau.

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    Waldbrandgefahr in Unterfranken weiter sehr hoch

    Tagelange Hitze, kaum Regen: In den meisten Teilen Unterfrankens herrscht aktuell sehr hohe Waldbrandgefahr. Innerhalb der vergangenen Woche sind bei der Polizei rund 100 Brände gemeldet worden. Die Regierung setzt auf Beobachtungsflüge.

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    Von
    • Julia Dechet

    Badewetter in Mainfranken, doch vielerorts steigen die Sorgenfalten. In Gärten, auf Feldern und in Wäldern sind die Böden oft staubtrocken. Im Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes haben die meisten Teile Unterfrankens aktuell Gefährdungsstufe fünf, also die höchste Gefahrenstufe erreicht. In den vergangenen Tagen brachen in Unterfranken immer wieder Feuer aus.

    Zahlreiche Waldbrände in Mainfranken

    Hitze und Trockenheit hat auch das Polizeipräsidium Unterfranken in seinem Einsatzgeschehen registriert. Bei der Polizei in den vergangenen acht Tagen knapp 100 Brände gemeldet worden. Bei rund einem Viertel mussten Polizei und örtliche Feuerwehren ausrücken und die Brände löschen. "Bislang ist nur Sachschaden zu beklagen, Personen wurden nicht verletzt", heißt es von der Polizei. Das Präsidium bittet die Bevölkerung um besondere Vorsicht und sensibles Verhalten.

    Stadt Aschaffenburg warnt vor Brandgefahr

    Auch die Stadt Aschaffenburg schließt sich dieser Warnung an. Dort gilt ebenfalls Gefährdungsstufe fünf. Die Stadt weist darauf hin, dass Rauchen im Wald in Bayern vom 1. März bis 31. Oktober verboten ist. Auch Glasflaschen und Scherben sind bekanntlich ein Brandrisiko und dürfen daher nicht liegen bleiben.

    Außerdem darf im und am Wald mit einem Mindestabstand von 100 Metern kein Feuer angezündet werden. Auch Autos würden laut Stadt Aschaffenburg eine Brandgefahr darstellen: "Die Hitze von Auspuffanlagen und Katalysatoren kann auch ohne offene Flamme ein Feuer entfachen."

    Regierung ordnet Luftbeobachtung an

    Wegen der hohen Waldbrandgefahr waren am Montag und am vergangenen Wochenende in ganz Franken Hubschrauber und Beobachtungsflieger unterwegs, um mögliche Brände schnell zu entdecken und die Lage besser einordnen zu können.

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