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Waldbrandgefahr in Bayern steigt | BR24

© pa / dpa

Warnung vor Waldbrandgefahr

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    Waldbrandgefahr in Bayern steigt

    Nach Wochen ohne ausreichenden Regen besteht in vielen Regionen eine hohe Waldbrandgefahr. Deshalb sind in den kommenden Tagen über vielen Bezirken Bayerns Luftbeobachter unterwegs, Ausflügler werden um Vorsicht gebeten.

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    Aufgrund der anhaltenden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr in einigen Regionen Bayerns. Vor allem betroffen sind Gebiete in der Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern, Unter- und Oberfranken.

    In der Oberpfalz sollen nach Angaben der Regierung der Oberpfalz von Donnerstag bis Sonntag sowohl mittags als auch abends Waldgebiete auf mögliche Brandgefahren abgesucht werden. Im Raum Regensburg ist laut Deutschem Wetterdienst der höchste Gefahrenindex 5 erreicht.

    Auch die Regierung von Niederbayern kündigte aufgrund der Trockenheit an, von Freitag bis Montag Luftbeobachter über dem Bayerischen Wald einzusetzen. Vorbeugend sollen von Freitag bis Sonntag Beobachtungsflüge stattfinden.

    Appell an Ausflügler wegen erhöhter Waldbrandgefahr

    Ab Freitag werden auch die Wälder in Unterfranken aus der Luft beobachtet. Die Regierung von Unterfranken trägt die Kosten für Einsätze der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten. Nach vielen Wochen ohne ausreichenden Regen spricht die Regierung von einem hohen und teilweise sogar sehr hohen Grasland-Feuerindex. Sie bittet Ausflügler darum, in Waldgebieten äußerst vorsichtig zu sein und nicht mit offenem Feuer zu hantieren.

    Auch die Regierung von Oberbayern hat nun für die Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Landsberg am Lech, Weilheim-Schongau, Erding, Ebersberg, Rosenheim, Mühldorf am Inn, Traunstein, Altötting und Berchtesgadener Land die Luftbeobachtung ausgeweitet. Sie gilt bis einschließlich Samstag. Seit Donnerstag und ebenfalls bis einschließlich Samstag – werden bereits die Wälder in den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen an der Ilm aus der Luft beobachtet. Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

    Warnstufen 3 und 4 in Oberfranken

    Die Regierung von Oberfranken hat ebenfalls vorsorgliche Luftbeobachtung wegen der erhöhten Waldbrandgefahr angeordnet. Derzeit liegt diese in Oberfranken bei den Stufen 3 und 4. Das bedeutet mittlere bis hohe Gefahr. Die Waldbrandgefahr wird sich in den kommenden Tagen noch verstärken. Die Durchführung von vorsorglichen Beobachtungsflügen ist vor allem für besonders gefährdete Waldgebiete von Samstag bis Sonntag angeordnet und findet jeweils in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt.

    Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle, die in der Natur unterwegs sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe könne einen folgenschweren Brand auslösen. Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

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