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Luftbeobachter am Flugplatz in Hettstadt

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    Waldbrandgefahr: Ab Freitag Luftbeobachtung in Unterfranken

    Fast kein Regen, hohe Temperaturen: Wegen hoher, teilweise höchster Waldbrandgefahr sind Luftbeobachter von Freitag bis Sonntag in ganz Unterfranken unterwegs. Das teilte die Regierung von Unterfranken mit.

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    Von
    • Katja Ortlauf

    Nachdem es am vergangenen Montag viel zu wenig geregnet hatte, setzen sich die Hundstage mit hohen Tagestemperaturen ohne Regen in Unterfranken fort, heißt es in der Mitteilung. Damit stelle sich nach vielen Wochen struktureller Trockenheit langsam Dürre in Unterfranken ein. Diese führe zu einer hohen und am Sonntag sogar zu einer sehr hohen Waldbrandgefahr.

    Rauchverbot im Wald

    Wegen des schönen Wetters sei durch die aktuellen Ferien- und Urlaubszeiten mit mehr Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Die Regierung von Unterfranken bittet die Bevölkerung in Waldgebieten kein offenes Feuer zu entzünden und nicht zu rauchen. Die Luftbeobachter starten jeweils in den Nachmittagsstunden, hier ist die Waldbrandgefahr am höchsten, heißt es. Die Piloten starten von den Flugplätzen Haßfurt, Hettstadt, Mainbullau und Schweinfurt-Süd.

    Lufbeobachter haben auch Borkenkäfer im Blick

    Im Rahmen der Aktion achten die Luftbeobachter auch auf Borkenkäferbefall im Wald und auf den Verkehr. Die Regierung von Unterfranken trägt die Kosten für Einsätze der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

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