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Abgebrannter Wald bei Hersbruck
© BR-Studio Franken/Julia Demel
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Abgebrannter Wald bei Hersbruck

Hubschrauber beim Löscheinsatz an der bayerisch-thüringischen Grenze

Hubschrauber beim Löscheinsatz an der bayerisch-thüringischen Grenze

Bei Hersbruck hatte die Feuerwehr gestern auf 15.000 Quadratmetern Fläche mit einem Waldbrand zu kämpfen. 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz und mussten das Wasser mit zwölf Löschfahrzeugen über eine Strecke von fünf Kilometern per Pendelverkehr abtransportieren. Die Einsatzkräfte wurden dabei von vier Landwirten unterstützt, die ihre Güllefässer als Wassergefäße zur Verfügung gestellt hatten. Das Gelände in dem Waldstück war zudem so steil und schwer zugänglich, dass die Feuerwehrleute teils Leinen spannen mussten, um sich daran festzuhalten.

Feuerwehr weiter vor Ort

Auch der kräftige Wind, der die Flammen immer wieder zusätzlich anfachte, erschwerte die Löscharbeiten. Die Polizei versuchte per Hubschrauber, die einzelnen Brandherde ausfindig zu machen. Erst gegen 1.30 Uhr nachts hatten die Einsatzkräfte den Brand schließlich unter Kontrolle.

Brand bei Rupprechtstegen

Ebenfalls gestern hat es auch in einem Waldstück zwischen Hartenstein und Rupprechtstegen gebrannt. Hier standen rund 3.000 Quadratmeter in Flammen. Auch hier war die Versorgung mit Löschwasser ein Problem, so dass die Feuerwehr einen Pendelverkehr einrichten musste. Weil der Brandherd weit abseits der befestigten Straßen und Wege lag, mussten die Helfer die Löschwasserleitungen insgesamt rund 1.500 Meter weit in den Wald legen.

Weitere Waldbrände über Ostern

Bei Unterschlauersbach im Landkreis Fürth brannte ebenfalls am Ostermontag der Wald auf einer Fläche von 100 Quadratmetern. An den Tagen zuvor waren auch in Geroldsgrün (Lkr. Hof), in Schwarzenbruck und in Ebrach (Lkr. Bamberg) Feuer im Wald ausgebrochen.

Verletzt wurde nach bisherigem Stand bei den Waldbränden niemand. Die Feuerwehr verweist in diesem Zusammenhang auf die weiterhin hohe Waldbrandgefahr und appelliert eindringlich, nicht im Wald zu rauchen, kein Feuer zu machen und auch die Waldwege für die Einsatzkräfte freizuhalten.