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Der ehemalige CSU-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Theo Waigel sitzt während der Pressekonferenz zur Vorstellung seiner Autobiografie.
© dpa-Bildfunk/Peter Kneffel
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Der ehemalige CSU-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Theo Waigel sitzt während der Pressekonferenz zur Vorstellung seiner Autobiografie.

Ex-CSU-Chef Theo Waigel kann sich für die Zukunft Koalitionen der Union mit den Grünen gut vorstellen: "Warum nicht?

Waigel: Schwarz-Grün keine Liebesheirat

Das sind dann auch keine Liebesheiraten, aber vielleicht notwendige Bündnisse", sagte der frühere Bundesfinanzminister am Donnerstag in München bei der Vorstellung seiner Autobiografie "Ehrlichkeit ist eine Währung". Weder für CSU und CDU noch für die SPD sei es eine Option, dauerhaft große Koalitionen zu schmieden. Mit seiner Meinung ist Waigel in der CSU recht alleine - mehrheitlich stehen die Christsozialen den Grünen sehr skeptisch gegenüber.

Theo Waigel hält die SPD für unverzichtbare Partei

Mit Blick auf die schwierige Lage der SPD betonte Waigel zudem, er habe sich nie im Traum gedacht, einmal für die Rettung der SPD das Wort ergreifen zu müssen. Doch genau das sei nun notwendig. "Die SPD ist eine unverzichtbare Partei für die Demokratie", sagte er. Er glaube jedoch nicht, dass sich die Partei aus ihrer Umfragekrise befreien könne, solange sie in Regierungsverantwortung sei. Erst in der Opposition werde es ihr gelingen, sich zu befreien.