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Wahlfälscherprozess von Geiselhöring wird nicht fortgesetzt | BR24

© dpa/Armin Weigl

Die für Montag geplante Fortsetzung des Prozesses um die mutmaßliche Wahlfälschung von Geiselhöring am Landgericht Regensburg ist abgesagt.

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    Wahlfälscherprozess von Geiselhöring wird nicht fortgesetzt

    Der Geiselhöringer Wahlfälschungsprozess, der am Montag am Landgericht Regensburg angesetzt war, wird erstmal nicht fortgesetzt. Eigentlich hätte die Ehefrau des angeklagten Unternehmers als Zeugin aussagen sollen.

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    Die für Montag geplante Fortsetzung des Prozesses um die mutmaßliche Wahlfälschung von Geiselhöring am Landgericht Regensburg ist abgesagt. Die Ehefrau des angeklagten Unternehmers wäre an diesem Tag als Zeugin geladen gewesen. Eine Begründung für die Absage teilte das Landgericht Regensburg zunächst nicht mit

    Ehefrau des Angeklagten soll von Fälschung profitiert haben

    Laut der Anklage habe die Zeugin von der mutmaßlichen Wahlfälschung profitiert. Bei der Kommunalwahl 2014 hatte sie für den Stadtrat von Geiselhöring kandidiert. Sie und weitere CSU-Kandidaten sollen dabei von den unrechtmäßigen Stimmen von über 400 Erntehelfern profitiert haben. Laut der Staatsanwaltschaft soll der Ehemann die Wahlfälschung durch die Erntehelfer-Stimmen veranlasst haben.

    Ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens belasteten Ehefrau schwer

    In einem abgetrennten Verfahren hatten ehemalige Mitarbeiter des Unternehmers auch die Frau schwer belastet. Sie soll die Verteilung der Stimmen auf den Briefwahlunterlagen der Erntehelfer mit ihrem Mann abgesprochen haben, so die damals verlesenen Aussagen der rumänischen Mitarbeiter.