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Bildrechte: © dpa-Bildfunk/Martin Gerten

In Bayern sind im vergangenen Jahr mehr Häuser und Wohnungen gebaut worden als im Jahr zuvor. Wie das Landesamt für Statistik in Fürth mitteilt, wurden 2020 über 64.000 Wohnungseinheiten fertiggestellt, die meisten in Oberbayern

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Während Corona: Bauboom in Bayern

In Bayern sind im vergangenen Jahr mehr Häuser und Wohnungen gebaut worden als im Jahr zuvor. Wie das Landesamt für Statistik in Fürth mitteilt, wurden in 2020 über 64.000 Wohnungseinheiten fertiggestellt. Die meisten entstanden in Oberbayern.

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Von
  • Eleonore Birkenstock
  • Jonas Miller

Trotz der Corona-Krise sind im Jahr 2020 mehr Häuser und Wohnungen gebaut worden als 2019. Das Landesamt für Statistik in Fürth zählt für das vergangene Jahr 64.000 fertiggestellte Wohneinheiten, zu denen auch Einfamilienhäuser zählen. Das sind 7,1 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Eigenheime sind beliebt

Nach Angaben der Statistikbehörde waren rund vierzig Prozent des neu entstandenen Wohnraums Eigenheim, also Ein- oder Zweifamilienhäuser. Mit Blick auf Bayern zeigen sich regionale Unterschiede: In absoluten Zahlen verzeichnet laut Landesamt Oberbayern 2020 erneut die mit Abstand meisten Fertigstellungen (24.809) von Wohnungen. Das entspricht knapp den Zahlen von 2019.

Regionale Unterschiede: Niederbayern baute am meisten

Den relativ größten Zuwachs an neuem Wohnraum gab es 2020 in Niederbayern. Dort entstanden im vergangenen Jahr 1.244 Wohnungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern, das entspricht im Vergleich zu 2019 einem Zuwachs von fast zwanzig Prozent. In Mittelfranken gab es 2020 einen Zuwachs von Wohneinheiten von 10,7 Prozent. Im vergangenen Jahr entstanden hier 7.700 neue Wohnungen in Ein- oder Mehrfamilienhäusern, denen das Landesamt für Statistik auch Wohnheime zurechnet. In der Oberpfalz wurde laut Mitteilung rund 16 Prozent mehr gebaut, in Oberfranken sind es knapp acht Prozent, in Unterfranken 12,5 Prozent und in Schwaben rund sieben Prozent.

Bayernweites Rekordergebnis

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, bedeutet dies insgesamt ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem letzten Höchststandergebnis im Jahr 2017 und einen Anstieg um 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Behörde spricht daher von einem Rekordergebnis.

Trotz Corona: Mehr Aufträge im bayerischen Baugewerbe

Das bayerische Bauhauptgewerbe verzeichnet schon im Dezember des vergangenen Jahres eine höhere Auftragslage als 2019. Der Auftragsbestand lag laut Statistikamt bei mehr als zwölf Milliarden Euro. Allerdings profitierten nicht alle Bausparten vom Aufschwung.

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