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Vorlesungsstart für die künftigen KI-Experten in Deggendorf | BR24

© BR/Anne-Lena Schug

An der Technischen Hochschule Deggendorf beginnen die Vorlesungen des neuen Studiengangs Künstliche Intelligenz.

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Vorlesungsstart für die künftigen KI-Experten in Deggendorf

An der Technischen Hochschule Deggendorf beginnen die Vorlesungen des neuen Studiengangs Künstliche Intelligenz, kurz KI. Diesen Bachelor-Studiengang gibt es sonst nur noch an der TH Ingolstadt. Ein "Kommilitone" der Studierenden: Ein Roboter.

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Bei Künstlicher Intelligenz geht es darum, einen Computer so zu programmieren, dass er Situationen erkennt und anhand von "erlernten" Regeln intelligent darauf reagiert. Ein Beispiel wären autonom fahrende Autos. Solche Technologien sollen jetzt in Deggendorf vorangetrieben werden. An der Technischen Universität beginnen in dieser Woche die Vorlesungen.

54 Studierende haben sich für den neuen Studiengang entschieden

54 Studierende haben sich für den Studiengang Künstliche Intelligenz entschieden, der heuer zum ersten Mal angeboten wird. Sie wollen mit der Zeit gehen und dabei sein, wenn neue Technologien entstehen, die den Alltag von Menschen unterstützen. So wird KI schon heute zum Beispiel in der Pflege eingesetzt. Ein Roboter bringt Senioren ihre Tabletten oder das Essen. So werden die Pflegerinnen und Pfleger entlastet und haben mehr Zeit, sich um die individuellen Wünsche der Senioren zu kümmern.

KI soll nicht ersetzen sondern entlasten

Es gehe also auf gar keinen Fall darum, den Menschen zu ersetzen, sondern ihn zu unterstützen, ihm zum Beispiel stupide Arbeiten wie das Sortieren von Dingen abzunehmen, sodass er mehr Zeit für qualitative Arbeiten, wie Gespräche mit Patienten oder Kunden hat, so Studiengangsleiter Heribert Popp.

Siri und Alexa basieren auf KI

Die meisten Menschen kommen bereits täglich mit künstlicher Intelligenz in Berührung zum Beispiel, wenn sie Spracherkennungsdienste wie Siri oder Alexa nutzen.

Roboter hilft während der Vorlesung

Die Deggendorfer Studierenden werden in den nächsten Semestern lernen, einen Computer so zu programmieren, dass er Situationen erkennt und anhand von "erlernten" Regeln intelligent darauf reagiert in dem er zum Beispiel auf eine Frage richtig antwortet. Professor Popp baut Künstliche Intelligenz deshalb auch aktiv in seine Vorlesungen mit ein.

"Ich habe einen Chat-Bot gebaut. Was ist ein Chat-Bot? Das ist einer der Fragen beantwortet. Diese Fragenbeantwortung kann über Handys oder über den Computer funktionieren. Oder ich könnte einen Roboter anschließen und der könnte in der Präsenzphase helfen." Prof. Heribert Popp, TH Deggendorf

Laut eigenen Aussagen konnte Prof. Popp so die Durchfallquote bei Prüfungen um die Hälfte verringern.