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Ein Teilnehmer der Abschlussveranstaltung des Volksbegehrens Artenvielfalt hat eine Biene auf seinem Anzug.
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Claudia Grimmer
BR24 Redaktion
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Ein Teilnehmer der Abschlussveranstaltung des Volksbegehrens Artenvielfalt hat eine Biene auf seinem Anzug.

Für das Volksbegehren "Rettet die Bienen" haben 18,4 Prozent der Stimmberechtigten ausgesprochen - so das vorläufige amtliche Endergebnis. Das gab das Bayerische Landesamt für Statistik bekannt. Rund 1,7 Millionen (1.745.383) Bürger haben sich in Listen eingetragen.

Volksbegehren mit der höchsten Beteiligung

Damit beteiligten sich so viele Menschen wie noch nie an der Abstimmung zu einem Volksbegehren. Die bislang höchste Beteiligung in Bayern war im Jahr 1967 verzeichnet worden: 17,2 Prozent der Wahlberechtigten stimmten damals für ein Volksbegehren zur Schulpolitik.

Für das Volksbegehren "Rettet die Bienen" gab es im Regierungsbezirk Mittelfranken mit 20,6 Prozent die höchste Zustimmung, gefolgt von Oberbayern (20,3 Prozent), die niedrigste in Niederbayern (13,9 Prozent) und der Oberpfalz (15,7 Prozent).

Höchstes Einzelergebnis in Starnberg, niedrigstes in Hof

Die höchsten Landkreis-Einzelergebnisse wurden in Starnberg mit 27,7 Prozent erreicht, gefolgt vom Landkreis München (26,5 Prozent), Fürstenfeldbruck (25,7 Prozent) und dem Fürther Landkreis mit 25,4 Prozent. Deutlich weniger Zustimmung erhielt das Volksbegehren in Hof mit 10,5 Prozent und Freyung-Grafenau mit 11,4 Prozent.

Niederbayern und Oberpfalz Schlusslichter bei Beteiligung

Im bayernweiten Vergleich sind in den ostbayerischen Bezirken Niederbayern und Oberpfalz die wenigsten Bürger dem Aufruf gefolgt, sich im Rahmen des Volksbegehrens zum Schutz der Artenvielfalt in Listen einzutragen. Nach dem vorläufigen Ergebnis unterschrieben in Niederbayern 130.213 Menschen. Das war sowohl absolut die geringste Zahl als auch prozentual - entsprechend einem Wert von 13,9 Prozent der Wahlberechtigten.

In der Oberpfalz gingen 133.973 Menschen in die Rathäuser. Das entsprach einer Quote von 15,7 Prozent. Damit lag der Bezirk jeweils an vorletzter Stelle unter den bayerischen Bezirken. Auf Kreisebene gab es in Niederbayern die höchste Quote in der Stadt Landshut (19,9 Prozent). In der Oberpfalz wurde die höchste Quote aus Regensburg (18,1 Prozent) gemeldet. 13,1 Prozent waren es dagegen in Schwandorf, wo somit die niedrigste Quote verzeichnet wurde

Das amtliche Endergebnis des Volksbegehrens wird voraussichtlich am 14.3. in der Sitzung des Landeswahlausschusses bekannt gegeben.

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