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Die Bergwacht hat jetzt eine vorläufige Einsatzbilanz des Corona-Winters 20/21 gezogen. Dabei fällt auf, dass der Run auf die Skitourengebiete nicht zu erhöhten Unfallzahlen geführt hat.

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Vorläufige Winterbilanz der Bergwacht Bayern

Die Bergwacht hat jetzt eine vorläufige Einsatzbilanz des Corona-Winters 20/21 gezogen. Dabei fällt auf, dass der Run auf die Skitourengebiete nicht zu erhöhten Unfallzahlen geführt hat.

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Von
  • Lui Knoll

80 Einsätze hat die Bergwacht in dieser Wintersaison bisher im Bereich der Skitourengeher verzeichnet. Die Zahlen werden noch steigen, sagt Roland Ampenberger, der Sprecher der Bergwacht Bayern in Bad Tölz. Durch die überwiegend geringe Schneelage gab es keine Lawinenunfälle, dafür aber einige Einsätze mit verletzten Tourengehern auf vereisten Abfahrten.

Suchaktionen und Kletterunfälle

Den Bergrettern fällt auf, dass die Leute zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs waren, deshalb waren einige Suchaktionen nach Wanderern und Tourengehern erforderlich. Es gab in diesem Winter mehr Kletterunfälle als sonst. Im Bereich der Ammergauer Alpen sind zwischen Klammspitze und den Brunnenköpfen zwei Bergsteiger unabhängig voneinander tödlich abgestürzt.

Einsatzzahlen um zehn Prozent gesunken

Am Brauneck in Lenggries war die Bergwacht mit der Rettung mehrerer Gleitschirmpiloten beschäftigt. Im Berchtesgadener Land sind die Einsatzzahlen der Bergwacht im Jahr 2020 für das ganze Jahr von 566 auf 513 zurückgegangen.

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Ein Koffer der Bergwacht wird kontrolliert: Ist alles medzinizsche Einsatzgut dabei?

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Ein Koffer der Bergwacht wird kontrolliert: Ist alles medzinizsche Einsatzgut dabei? Nichts abgelaufen?

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Ein Koffer der Bergwacht wird kontrolliert.

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Roland Ampenberger, Sprecher der Bergwacht Bayern in Bad Tölz.

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Übungszentrum der Bergwacht Bayern.

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Lockdown und damit auch geschlossene Skigebiete: Vor Beginn des Winters hatten Naturschützer und Bergwacht Sorge, dass es einen Ansturm von Tourengehern geben könnte, wenn die Skilifte ausfallen. Heute zogen Bergretter und Ranger Bilanz.

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