BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Vorfahrt für Radfahrer in Höhenkirchen-Siegertsbrunn | BR24

© BR

Mitbegründer der Anwohner-Initiative Helmut Baumgartner erläutert seine Pläne für Höhenkirchen-Siegertsbrunn

1
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Vorfahrt für Radfahrer in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Durch den Münchner Vorort Höhenkirchen-Siegertsbrunn rollen täglich rund 12.000 Autos und es werden immer mehr. Für Radfahrer gibt es dagegen im ganzen Ort keinen einzigen offiziellen Radweg. Eine Anwohner-Initiative will das ändern.

1
Per Mail sharen
Teilen

Alle reden von der "Verkehrswende" - eine Anwohner-Initiative in Höhenkirchen-Siegertsbrunn meint es ernst. Sie will mehr Platz für Radfahrer. Auf manchen Straßen sind zwar sogenannte Schutzstreifen markiert. Wenn aber zwei Autos nebeneinander Platz haben wollen, dann müssen sie diese Streifen mit nutzen. Sie sind nur durch eine gestrichelte Linie von der Fahrbahn getrennt. Das ist ein Beispiel für das nur ansatzweise umgesetzte Fahrradkonzept in der Stadt. Untragbar, finden einige Anwohner.

Mehr Platz für Radverkehr in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Sie haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Das Autofahren im Ort weniger bequem zu machen. Zumindest innerorts sollen Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer werden. Die Initiative stellt sich dafür neue Fahrradwege und Abstellplätze vor. Die zweite Bürgermeisterin, Mindy Konwitschny, verweist auf das bestehende Radfahrkonzept. Sie gibt aber zu, dass bisher lediglich Schilder an einer der Hauptverkehrsachsen angebracht worden sind, die Radfahrer in die Nebenstraßen umleiten sollen.

Ärger über aktuelle Bauvorhaben

Die Mitglieder der Initiative regen sich vor allem auf, dass bei der Planung eines neuen Kreisels in der Ortsmitte kein Radweg vorgesehen ist. Sie wollen nun zusammen verstärkt auf Kommunalpolitiker zugehen, um zügig Veränderungen im Ort anzustoßen.