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Vorerst letzte Fridays-for-Future-Demo in Augsburg | BR24

© BR/Wagner, Christian

Vom Augsburger Rathausplatz sind rund 2500 Demonstranten zur vorerst letzten Klima-Demo durch Augsburg gezogen.

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Vorerst letzte Fridays-for-Future-Demo in Augsburg

In der Augsburger Innenstadt haben am Sonntagnachmittag rund 2.500 Menschen für mehr politisches Engagement gegen den Klimawandel demonstriert. "Fridays for Future" in Augsburg hatte auf doppelt so viele gehofft.

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Zu der Kundgebung auf dem Rathausplatz und einem Demonstrationszug durch die Augsburger Innenstadt hatte "Fridays for Future" aufgerufen - mit dem Hinweis, das werde erst einmal die letzte Demo dieser Art in Augsburg sein. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 2.500.

"Fridays"-Aktivisten sind auch "frustriert"

Sprecherin Sarah Bauer von "Fridays for Future" räumte im Gespräch mit dem BR ein, dass nach über einem Jahr wöchentlicher Proteste die Frustration groß sei. Andererseits habe es die Klimabewegung geschafft, das Thema Klimaschutz überall auf die Agenda zu setzen. "Das wird auch nicht mehr weggehen", so Bauer. Nach der Kommunalwahl in zwei Wochen wolle man überlegen, wie der Protest weitergeführt werden soll.

Auch Familien und Omas kommen zum Klimaprotest

Dass "Fridays for Future" längst keine reine Jugendbewegung mehr ist, wurde auch auf dem Augsburger Rathausplatz noch einmal deutlich. So waren etwa Enkel im Alter von zwölf Jahren mit ihren Großmüttern da, genauso wie Studenten und Familien. Dabei ist die Motivation breit gefächert: Für die einen ist die Energiewende das wichtigste Ziel, für die anderen der Schutz von Tieren.

Unterschriften-Aktion zum Radelstadt-Bürgerbegehren startet

Thema auf der Kundgebung war auch der Beginn der Unterschriftensammlung für ein Rad-Begehren. Anne Baxter vom Augsburger Radentscheid sagte, es gehe vor allem darum, den Radverkehr in Augsburg sicherer zu machen. Dann würden mehr Bewohner der Stadt auf das Rad umsteigen und so die verstopften Straßen vom Autoverkehr entlasten.

Autofahrer sollen den Rad-Entscheid gut finden

Profitieren könnten so alle. Die Stadtpolitik müsse verstehen, dass sich die Augsburger nicht allein als "Autofahrer" verstehen, oder eben nur als "Radfahrer", "sondern als Leute, die von A nach B wollen", so Baxter.