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Vor 150 Jahren: Grundsteinlegung von Schloss Neuschwanstein | BR24

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Schloss Neuschwanstein am 05.09.19

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Vor 150 Jahren: Grundsteinlegung von Schloss Neuschwanstein

Am 5. September 1869 begann der Bau des weltberühmten Märchenschlosses von König Ludwig II. Vom äußeren Erscheinungsbild sollte Neuschwanstein eher einem mittelalterlichen Traumschloss gleichen.

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Vor 150 Jahren wurde der Grundstein für das Schloss Neuschwanstein gelegt. Auf einem zerklüfteten Felsen in idyllischer Lage. Neuschwanstein sollte einem mittelalterlichen Traumschloss gleichen. Gebaut wurde es allerdings nach dem damals aktuellen Stand der Technik.

Touristenmagnet Neuschwanstein

Das Mauerwerk besteht aus Ziegeln, der helle Kalkstein ist Fassade; die mit Stuck verkleideten Säulen im großen Thronsaal sind gusseiserne Rohre – wirken aber, als wären sie aus massivem Marmor; oben in der Kuppel ist ein Eisengerüst verbaut. König Ludwig II. hat das Schloss oberhalb von Schloss Hohenschwangau errichten lassen. Als Kind hatte er dort viel Zeit mit seiner Familie verbracht. Heute ist Neuschwanstein ein Touristenmagnet für Gäste aus der ganzen Welt. Mehr als 60 Millionen Besucher waren bereits dort, 1,5 Millionen allein im vergangenen Jahr.

Herausforderung für den Denkmalschutz

Der große Andrang ist eine Herausforderung für den Denkmalschutz: Touristen tragen Staub und Schmutz in das Schloss, auch viel Feuchtigkeit über Atem, Schweiß oder regennasse Kleidung. All das setzt etwa den Wandmalereien zu, der Erhalt ist teuer. Für 20 Millionen Euro wird Schloss Neuschwanstein derzeit saniert und ist teilweise eingerüstet. Für Besucher sind trotzdem alle Räume des Schlosses geöffnet.