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Vor "15-km-Regelung": Andrang im Bayerwald hält sich in Grenzen | BR24

© BR/Renate Roßberger

Die Lage im Bayerischen Wald ist am Wochenende trotz aller Befürchtungen entspannt geblieben.

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    Vor "15-km-Regelung": Andrang im Bayerwald hält sich in Grenzen

    Einige Menschen aus Corona-Hotspots haben den letzten Tag vor der Einführung der "15-Kilometer-Regel" noch einmal für einen Ausflug in den Bayerischen Wald genutzt. Doch insgesamt waren weniger unterwegs, als vermutet.

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    Von
    • Corinna Ballweg

    Auch einen Tag vor Inkrafttreten der "15-Kilometer-Regel" hat es offenbar weniger Besucher aus Corona-Hotspots zu einem kurzen Ausflug in den Bayerischen Wald gezogen, als erwartet.

    Zwar sei in der Arberregion "schon gut was los gewesen", aber ein Verkehrschaos habe es nicht gegeben. Das sagte der Sprecher der Arber-Bergbahn, Andreas Stadler, dem BR am Sonntagnachmittag auf Anfrage. Grund dafür waren laut Stadler möglicherweise die durchwachsenen Wetterverhältnisse.

    "Traumwintertag" in Sankt Englmar

    In Sankt Englmar im Landkreis Straubing-Bogen sprach die Leiterin der Tourist-Information, Astrid Piermeier, dagegen von einem "Traumwintertag" mit Sonne. Dennoch waren die Parkplätze beispielsweise im Ortsteil Predigtstuhl als Ausgangspunkt zum Langlaufen oder am Pröller zum Skitourengehen nur teilweise komplett besetzt.

    Dadurch, dass die Menschen in erster Linie vor Ort waren, um Sport zu treiben, sei es eher ein Kommen und Gehen gewesen. Außerdem seien auch die Talloipen gespurt, auf diese Weise hätten sich die Besucher mehr verteilt, so Piermeier.

    Volle Parkplätze, aber geregelter Ablauf

    Im Nationalpark war die Lage am Sonntag ebenfalls vergleichsweise ruhig. Zwar seien dort auch einige Parkplätze – darunter im Bereich des Lusen oder Rachel – voll gewesen, der "große Run" blieb aber aus. Das sagte die Sprecherin der Nationalparkverwaltung in Grafenau, Annette Nigl.

    Keine verstopften Straßen und nur wenige Falschparker

    Einzelne Polizeiinspektionen in Niederbayern wie zum Beispiel in Freyung oder Grafenau bestätigten, dass es in den verschiedenen Gebieten recht entspannt zuging und es kaum Probleme mit Falschparkern gab. Bereits am Samstag war das befürchtete große Verkehrschaos nahe beliebter Ausflugsziele im Bayerischen Wald ausgeblieben.

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