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Von wegen Lottogewinn: Prozess wegen Betrug an Senioren | BR24

© BR-Studio Franken

Die Angeklagten mit ihren Anwälten im Amtsgericht Fürth

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    Von wegen Lottogewinn: Prozess wegen Betrug an Senioren

    Mit angeblichen Lotteriegewinnen sollen zwei Männer und eine Frau Senioren um mehr als 30.000 Euro betrogen haben. Ab heute müssen sie sich deshalb vor dem Amtsgericht in Fürth verantworten.

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    Zu den Opfern gehört den Ermittlungen zufolge auch eine 87 Jahre alte Frau aus Ammerndorf im Landkreis Fürth. Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte einer der Angeklagten die Seniorin angerufen und behauptet, sie habe fast 600.000 Euro im Lotto gewonnen. Um das Geld zu bekommen, müsse sie allerdings eine Zahlung für Versicherung und Gebühren leisten.

    Forderung verdoppelt

    Daraufhin soll die Rentnerin den Angeklagten 2.500 Euro übergeben haben. Kurz darauf habe einer der Angeklagten erneut bei der Frau angerufen und diesmal fast 5.000 Euro verlangt. Als wiederum ein Abholer bei der Frau klingelte, war allerdings deren Neffe anwesend. Der Angeklagte soll die Wohnung deshalb ohne Bargeld verlassen haben.

    Drei weitere Betrugsfälle

    Als die Betrüger die Frau zum dritten Mal anriefen, wurde die Geldübergabe am Marktplatz von Ammerndorf vereinbart. Doch dazu kam es nicht, weil der Neffe der 87-Jährigen inzwischen die Polizei alarmiert hatte. Die Beamten nahmen daraufhin die drei Tatverdächtigen fest. Neben diesem Fall hat die Staatsanwaltschaft drei weitere Betrugsfälle aus anderen Bundesländern angeklagt. Das Urteil soll am 14. Februar verkündet werden.