Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Von Tierseuchen bis Trendfood: Landtag berät Lebensmittelhygiene | BR24

© BR24

Wie steht es um die Lebensmittelsicherheit im Freistaat? Den zugehörigen Jahresbericht für 2018 stellt Andreas Zapf vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vor. Thema dürfte vor allem die genaue Kontrolle bei Schweinen sein.

2
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Von Tierseuchen bis Trendfood: Landtag berät Lebensmittelhygiene

Wie steht es um die Lebensmittelsicherheit im Freistaat? Den zugehörigen Jahresbericht für 2018 stellt Andreas Zapf vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit heute im Landtag vor. Thema dürfte auch die Kontrolle bei Schweinen sein.

2
Per Mail sharen
Teilen

Von Superfood bis Schweinepest soll das Spektrum des neuen Berichts zur Lebensmittelsicherheit über das Jahr 2018 reichen - und damit zeigen, wie umfassend der Tätigkeitsbereich des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist.

Kampf gegen Schweinepest jeder Art

Zum einen sind das die Ergebnisse tiermedizinischer Untersuchungen etwa von Wildschweinen. Dabei handelt es sich um das sogenannte "Wildschwein Monitoring", welches dazu dient, sicherzugehen, dass sich hierzulande weder klassische noch afrikanische Schweinepest ausbreiten. Der letzte Fall ist aus dem Jahr 2009 bekannt.

Zum anderen untersuchen die Lebensmittelüberwacher beispielsweise Lebensmittel, die im Trend sind, als besonders gesund gelten und womöglich mehr versprechen, als sie ernährungswissenschaftlich halten.

Angekündigt ist zudem ein Überblick über neue Möglichkeiten in der Lebensmittelüberwachung. Im Jahresbericht besprochen werden dürfte auch die in den vergangenen Jahren nachgewiesene Belastung durch poly- und perfluorierte Chemikalien im Raum Altötting.

PFOA - beim Menschen nachgewiesen, seitdem Thema für das LGL

Das als potentiell krebserregende PFOA wurde in Fischen und Wildvögeln und im vergangenen Jahr auch in Blut und Muttermilch von Menschen nachgewiesen. Vielfach waren die Behörden, darunter das LGL, kritisiert worden, die Menschen in der Region nicht frühzeitig und ausreichend über diese Belastung und die damit verbundenen Gefahren informiert zu haben.