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Volksverhetzung? Urteil im Würzburger Giemaul-Prozess erwartet | BR24

© picture alliance / Daniel Karmann/dpa

Das Amtsgericht in Würzburg (Symbolbild)

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    Volksverhetzung? Urteil im Würzburger Giemaul-Prozess erwartet

    Vor dem Würzburger Amtsgericht soll heute das Urteil gegen einen 52-Jährigen gesprochen werden. Der Angeklagte habe in einer internen WhatsApp-Gruppe der Fastnachtsgilde "Giemaul Heidingsfeld" fremdenfeindliche und rassistische Bilder gepostet.

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    Das Würzburger Amtsgericht entscheidet heute im sogenannten Giemaul-Prozess. Dabei geht es laut Anklage um Volksverhetzung in zwei Fällen. Der Angeklagte, ein ehemals führendes Mitglied der Gilde Giemaul Heidingsfeld, soll in einer internen WhatsApp-Gruppe des Fastnachtsvereins fremdenfeindliche und rassistische Bilder gepostet haben.

    Anklage wegen Volksverhetzung

    Das Gericht soll nun entscheiden, ob es sich bei den Posts um Volksverhetzung handelt. Der Fall war ins Rollen gekommen, nachdem sich drei Mitglieder der Gruppe vertraulich an die zweite Sitzungspräsidentin der Fastnachtsgilde gewandt hatten. Das "Bündnis für Zivilcourage" hatte schließlich Anzeige erstattet.

    Die Staatsanwaltschaft ermittelte daraufhin gegen den Fastnachtsfunktionär. Einen Strafbefehl akzeptierte der 52-Jährige allerdings nicht. Deshalb kam es jetzt zu dem Prozess. Am ersten Verhandlungstag im Mai hatte der Mann sein Verhalten als "naiv und töricht" bezeichnet. Rechtes Gedankengut sei ihm fern.