BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

Volks- und Raiffeisenbank Schweinfurt schließt fünf Filialen | BR24

© BR/ Julia Dechet
Bildrechte: picture-alliance/dpa

Die Bankfilialen in Unterfranken werden weniger: Bis März 2021 will nun auch die Volks- und Raiffeisenbank Schweinfurt einen Teil der Filialen schließen. Die betroffenen fünf Filialen waren seit Beginn der Corona-Pandemie im März ohnehin geschlossen.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Volks- und Raiffeisenbank Schweinfurt schließt fünf Filialen

Die Bankfilialen in Unterfranken werden weniger: Bis März 2021 will nun auch die Volks- und Raiffeisenbank Schweinfurt einen Teil der Filialen schließen. Die betroffenen fünf Filialen waren seit Beginn der Corona-Pandemie im März ohnehin geschlossen.

Per Mail sharen
Von
  • Norbert Steiche

Die Corona-Pandemie geht auch an den Banken nicht spurlos vorüber. Von mehreren Geldinstituten gibt es Pläne, Bankfilialen in Unterfranken bis Ende 2021 zu schließen oder zusammenzulegen. Nun hat auch die Volks- und Raiffeisenbank Schweinfurt Filial-Schließungen angekündigt. Davon betroffen sind fünf der 18 Bankfilialen im Landkreis.

Filialen wegen Corona ohnehin seit März geschlossen

Geldersheim, Grafenrheinfeld, Grettstadt, Hesselbach und Röthlein: In diesen fünf Orten im Landkreis Schweinfurt soll es bald keine Filiale der Volks- und Raiffeisenbank mehr geben. Diese Filialen waren bereits seit März 2020 wegen der Corona-Pandemie nicht mehr geöffnet. Die Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker in den fünf Filialen werden bis Ende September des nächsten Jahres abgebaut, heißt es vom Vorstand der VR-Bank Schweinfurt.

Schließung auch wegen Online-Banking

Die VR-Bank Schweinfurt betreibt bislang 18 Zweigstellen. Grund für die Schließung sind unter anderem die niedrigen Zinsen und dass immer mehr Kunden auf Online-Banking umsteigen. Die VR-Bank Schweinfurt betreibe rund ein Drittel mehr Zweigstellen als Genossenschaftsbanken vergleichbarer Größe, heißt es vom Vorstand der Bank.

Ausbau und Abbau im Landkreis Schweinfurt

Die Filialen in Bergrheinfeld und Schwebheim sollen ausgebaut werden. "Auch mit dem neuen Filialnetz werden wir überdurchschnittlich gut vertreten sein", heißt es vom Vorstand. Weiter ist geplant, dass Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker in Obereuerheim, Obersfeld und Schwebenried ab Mitte nächsten Jahres abgebaut werden. Die Servicezeiten werden laut dem Bankvorstand an den Standorten Schwebheim, Sennfeld und Bergrheinfeld erweitert. Auf Kundenwunsch sollen auch Videoberatungen durchgeführt werden.

Vorstand: Keine Auswirkungen auf Zahl der Mitarbeiter

Die Filialen in Arnstein, Gochsheim, Schonungen, Schweinfurt, Werneck, Bergrheinfeld, Dittelbrunn, Euerbach, Niederwerrn, Schwanfeld, Stadtlauringen und die Hauptstelle Sennfeld bleiben erhalten. Die VR-Bank-Schweinfurt beschäftigt aktuell 192 Mitarbeiter und 14 Auszubildende. Laut ihrem Vorstand wird die Mitarbeiterzahl wegen der Filial-Schließungen nicht verkleinert. Die Mitarbeiter werden laut Vorstand in Beratung und Service gebraucht.

Laut dem Vorstand der VR-Bank Schweinfurt sind zwischen 2009 und 2019 rund ein Drittel aller Genossenschaftsbankfilialen in Bayern geschlossen worden. Gleichzeitig seien die Kundeneinlagen von etwa 6,4 Millionen Kunden aber gestiegen: von 93,2 Milliarden Euro auf 136 Milliarden Euro.

"Darüber spricht Bayern": Der BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!