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Volkacher Kabarett Sommer: Verantwortliche ziehen positive Bilanz

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    Volkacher Kabarett Sommer zieht positive Bilanz

    Der Volkacher Kabarett Sommer wurde wegen der Corona-Krise aus der Not heraus geboren – und war ein voller Erfolg. Auch 2021 sollen wieder Künstler auftreten. Kritik übten die Organisatoren jedoch an Kitzingens Landrätin Bischof.

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    Von
    • Jürgen Gläser

    Zum Volkacher Weinfest kommen immer rund 50.000 Besucher. Wegen Corona musste das Fest in diesem Jahr aber ausfallen. Deshalb hatte Marco Maiberger, Chef der Touristinformation Volkach, im Mai eine E-Mail an Volker Heißmann von der Comödie Fürth geschrieben: "Weinfest fällt aus - hast Du eine Idee? Wir sind für alles bereit!" So entstand über Nacht die Idee für den Volkacher Kabarett Sommer. Er wurde aus der Not heraus geboren und war ein voller Erfolg. Dieses Resümee ziehen Heißmann und Maiberger.

    Volkacher Vereine profitieren vom Erfolg

    Auf dem Weinfestplatz sind an 19 Abenden Kabarettisten wie Hazel Brugger und Musiker wie Claudia Koreck aufgetreten. Insgesamt sind knapp 7.000 Besucher gekommen. Davon profitieren auch die Volkacher Vereine, die sonst beim Weinfest arbeiten. Rund 300 Ehrenamtliche aus sieben Vereinen haben beim Volkacher Kabarett Sommer die Bewirtung der Gäste übernommen. Die Touristinformation Volkach konnte am Montagabend den Erlös von 19.700 Euro an die Vereine übergeben, die das Geld in die Jugendarbeit stecken wollen. Auch im nächsten Jahr wird es den Volkacher Kabarett Sommer wieder geben – mit Künstlern an zehn Abenden. Das kündigte Volker Heißmann von der Comödie Fürth in Volkach an.

    Verantwortliche kritisieren Kitzingens Landrätin

    Herbe Kritik übte er aber an Kitzingens Landrätin Tamara Bischof. Denn auf dem Weinfestplatz waren zunächst 200 und dann 400 Zuschauer erlaubt. Die Hygiene-Auflagen, die in Bayern zu diesem Zeitpunkt galten, hätten auch 500 Besucher zugelassen. Heißmann kann das nicht nachvollziehen. Er sagt, es seien alle Vorgaben erfüllt gewesen: Ein Hygienekonzept, ausreichend Abstand und Toiletten. "Ich finde, das ist ein Versagen der Politik und der Landrätin. Ich habe sie persönlich eingeladen, zu kommen. Das hat sie ausgeschlagen. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die Kultur und die Vereine hier in Volkach", sagt Heißmann.

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