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Hühner (Symbolbild)

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    Vogelgrippe: Händler verkaufte möglicherweise infizierte Tiere

    Das Landratsamt in Karlstadt schlägt Alarm. Bei Tieren eines fahrenden Geflügelhändlers aus Nordrhein-Westfalen ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Der Mann hatte aus dem Auto heraus Vögel verkauft - auch in Unterfranken.

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    Von
    • Wolfram Hanke

    Das Landratsamt in Karlstadt, im Landkreis Main-Spessart, informiert über den Ausbruch der Vogelgrippe bei einem mobilen Geflügelhändler aus Nordrhein-Westfalen. Nach Informationen des Umweltministeriums in Nordrhein-Westfalen wurde am 22. März im Bestand eines deutschlandweit tätigen Geflügelhändlers aus dem Landkreis Delbrück-Westenholz der Ausbruch der für Tiere ansteckenden Krankheit amtlich festgestellt. Der Mann hatte einzelne Tiere aus dem Auto auch in Unterfranken verkauft.

    Kunden sollen sich melden

    Derzeit könnten nicht alle verkauften Tiere von den Behörden zurückverfolgt werden, so das Landratsamt. Es ist also nicht auszuschließen, dass neben den bisher bekannten Kontaktbetrieben noch weitere Tierhalter Geflügel zwischen dem 28. Februar und dem 23. März bei dem fahrenden Händler gekauft haben.

    Geflügelhaltende Betriebe oder auch Privatpersonen im Landkreis Main-Spessart, die im besagten Zeitraum Geflügel bei einem mobilen Geflügelhändler erstanden haben, sollen das zuständige Veterinäramt kontaktieren.

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