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Vliesstoff-Hersteller weiter auf Wachstumskurs | BR24

© picture-alliance/dpa

Sandler AG in Schwarzenbach an der Saale

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    Vliesstoff-Hersteller weiter auf Wachstumskurs

    Der international gefragte Vliesstoff-Hersteller Sandler AG aus Schwarzenbach an der Saale bleibt auf Wachstumskurs. 2016 erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter um 60 auf 770, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem investierte Sandler kräftig.

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    Der Umsatz des traditionsreichen oberfränkischen Familienunternehmens, das zu den 15 größten Vliesstoff-Herstellern weltweit gehört, blieb im vergangenen Jahr stabil bei 288 Millionen Euro. Die Vliesstoffe des Unternehmens werden eigenen Angaben zufolge rund um den Globus unter anderem im Hygienebereich, aber auch in Fahrzeugen und Klimaanlagen eingesetzt.

    Investitionen in Oberfranken und den USA

    2016 weihte die Sandler AG eine neue Produktionsanlage sowie ein neues Verwaltungsgebäude am Stammsitz in der Schwarzenbach ein. Dafür investierte das Unternehmen insgesamt 48 Millionen Euro. Parallel dazu baute Sandler erstmals ein Werk in den USA auf – für das Familienunternehmen einer der größten Meilensteine in seiner Geschichte, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Innovationen für Windeln, Filter und Autositze

    Mit der neuen Produktionsanlage am Stammsitz in Schwarzenbach an der Saale entwickelt der Vliesstoff-Hersteller seine Materialien für Hygieneprodukte, Filter und Autositze weiter. Sie sollen beispielsweise durch eine höhere Weichheit für mehr Komfort bei Windeln sorgen. Gleichzeitig transportieren spezielle Verteil-Lagen aus Vlies Flüssigkeit schneller vom Körper weg.

    Bei Filtern für Klimaanlagen kann mit Neuentwicklungen aus Oberfranken Energie eingespart werden. Spezielle Vliesstoffe für Fahrzeuge-Sitze sorgen für bequemes Fahren auch auf langen Strecken und tragen laut der Sandler-Mitteilung zu einem optimalen Sitzklima in Autos, Zügen und Flugzeugen bei.