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Bildrechte: FAU/David Hartfiel

Liebhaber der Antike können in einer virtuellen Ausstellung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Lebensgeschichte verschiedener altertümlicher Objekte nachverfolgen.

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Virtuelle Ausstellung zeigt Lebensgeschichte antiker Objekte

Liebhaber der Antike können in einer virtuellen Ausstellung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Lebensgeschichte verschiedener altertümlicher Objekte nachverfolgen. Das Konzept entstand im Rahmen eines Archäologie-Seminars.

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Von
  • Eleonore Birkenstock

Die Statue der Aphrodite von Knidos aus dem vierten Jahrhundert vor Christus war ein sehr populäres Werk der Antike, das sehr oft kopiert wurde. Die virtuelle Ausstellung "Kreuz und Quer – Lebensgeschichten antiker Objekte" zeigt nun den Weg dieser Statue und neun weiterer antiker Gegenstände auf.

Virtuelle Ausstellung zeigt antike Objekte in 3D

Per Mausklick kann sich der Besucher anschauen, wo etwa die Aphrodite-Statue zur Zeit ihrer Entstehung stand oder wie sie jetzt in einem Museum aussehen würde. Zu den gezeigten Objekten in 3D gehören auch eine Transport-Amphore für Wein oder Öl sowie ein griechisches Schwert als Grabbeigabe.

Konzept im Rahmen eines Seminars erstellt

Neben dem Bewegen in unterschiedlichen virtuellen Räumen gibt es zu den antiken Ausstellungsstücken auch Textfelder, die Informationen liefern. Corinna Reinhardt, Juniorprofessorin für klassische Archäologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat die virtuelle Ausstellung im Rahmen eines Seminars konzipiert und erstellt.

Besondere Wahrnehmung im virtuellen Raum

Für Reinhardt bietet die Ausstellung im virtuellen Raum den Besucherinnen und Besuchern neue Möglichkeiten, einen antiken Gegenstand wie die Aphrodite von Knidos kennenzulernen: "Wenn Sie sich auf einer antiken Tempelterrasse wiederfinden, können Sie es sich ganz anders vorstellen als wenn sie nur im Museum steht", sagte Reinhardt dem Bayerischen Rundfunk.

Wer sich die virtuelle Ausstellung "Kreuz und Quer – Lebensgeschichten antiker Objekte" anschauen will, geht auf die Internetseite der klassischen Archäologie der FAU.

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