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Vier Verletzte bei Brand in Asylbewerberunterkunft bei Manching | BR24

© dpa-Bildfunk/Stefan Puchner

Asylbewerberunterkunft in Bayern (Symbolbild)

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    Vier Verletzte bei Brand in Asylbewerberunterkunft bei Manching

    In der Nacht hat es in einer Asylbewerberunterkunft im Geisenfelder Feilenmoos gebrannt. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Vier Asylbewerber wurden verletzt.

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    "Patriotstellung" heißt die Asylbewerberunterkunft im Geisenfelder Feilenmoos bei Manching, in der in der Nacht auf Sonntag offenbar Feuer gelegt wurde. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes machten gegen 23.30 Uhr einen Rundgang. Aus einem unbewohnten Zimmer nahmen sie Brandgeruch wahr und entdeckten dort das Feuer. Nach ersten Löschversuchen riefen sie die Feuerwehr, die den Brand löschte.

    Rauchgasvergiftung und weitere Verletzungen

    Alle 98 Bewohner wurden aus dem Gebäude evakuiert. Zwei erlitten eine Rauchgasvergiftung, zwei weitere verletzten sich bei der Flucht aus ihrer Unterkunft. Erst ab 1.30 Uhr in der Nacht konnten die Bewohner wieder in die noch unversehrten Gebäudeteile der Unterkunft zurückkehren. Vorsorglich baute das Technische Hilfswerk zwei große Zelte als Alternative auf.

    Polizei geht von Brandstiftung aus

    Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei 20.000 Euro. 120 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Sanitätern waren beteiligt. Vertreter von Stadt und Landkreis kamen an den Ort des Geschehens. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wurde der Brand offenbar absichtlich gelegt. Die Kripo Ingolstadt ermittelt.