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Viele Verstöße bei LKW- und Buskontrollen im Osten Bayerns | BR24

© Polizei Oberpfalz

Polizisten haben in Niederbayern und der Oberpfalz hunderte LKW- und Busfahrer ins Visier genommen.

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    Viele Verstöße bei LKW- und Buskontrollen im Osten Bayerns

    In Niederbayern und der Oberpfalz hat sich die Polizei an einer länderübergreifenden Kontrollaktion beteiligt. Dabei stellte sich heraus: Diverse Lkw-Fahrer waren länger unterwegs als erlaubt.

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    Bei europaweiten Lkw- und Bus-Kontrollen hat die Polizei auch in Niederbayern und der Oberpfalz zahlreiche Verstöße festgestellt. In rund 140 Fällen hatten die Beamten etwas zu beanstanden – darunter waren einige Fahrer, die die Ruhezeiten nicht eingehalten hatten.

    So fiel der Oberpfälzer Polizei auf der B20 ein 47-jähriger tschechischer Lkw-Fahrer auf, der seine Lenkzeit mit einer zweiten Fahrerkarte unerlaubt verlängerte. Diese gehörte einem Arbeitskollegen. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Fälschung beweiserheblicher Daten eingeleitet.

    Defekte Bremsen und mangelhafte Reifen

    In einem anderen Fall stellten die Beamten fest, dass ein 40-jähriger polnischer Lastwagenfahrer diverse Male gar keine Fahrerkarte benutzte. Auf diese Weise dehnte er seine Lenkzeiten unerlaubt bis zu 20 Stunden aus.

    Daneben waren einige mit Fahrzeugen unterwegs, die technische Mängel aufwiesen. Verschiedene Lkw hatten beispielsweise keine ausreichende Beleuchtung, defekte Bremsen oder eine ungenügende Bereifung gehabt. In der Oberpfalz musste unter anderem an sieben Gefahrguttransportern nachgebessert werden, ehe die Fahrer wieder auf die Straße durften.

    Hunderte Lkw und Busse überprüft

    Insgesamt nahmen die Beamten unterschiedlicher Dienststellen in Niederbayern und der Oberpfalz 496 Lkw und Busse unter die Lupe. Hinter der länderübergreifenden Kontrollaktion stand das europäische Netzwerk der Verkehrspolizisten "Roadpol". Die Überprüfung dauerte 24 Stunden. Ziel war es, die Zahl der Unfälle im Schwerverkehr zu reduzieren.

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