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Viele Bayern feiern auf dem Evangelischen Kirchentag mit | BR24

© dpa-Bildfunk

Besucher des Evangelische Kirchentags in Dortmund

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Viele Bayern feiern auf dem Evangelischen Kirchentag mit

Der 37. Evangelische Kirchentag in Dortmund hat begonnen. Auch jede Menge Menschen aus Bayern haben sich auf den Weg ins Ruhrgebiet gemacht zu der christlichen Großveranstaltung.

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In Dortmund hat der Evangelische Kirchentag begonnen. Er rückt das Vertrauen, das vielen in der Gesellschaft abhanden gekommen ist, in den Fokus. Auch viele Menschen aus Bayern sind dabei.

Anreise mit der Bahn - oder mit dem Fahrrad

Der bayerische Landesbischof und Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Heinrich Bedford-Strohm ist die letzten Kilometer sogar mit dem Fahrrad angereist. Die meisten der 118.000 Teilnehmer beim 37. Evangelischen Kirchentag kamen allerdings mit der Bahn.

Beeindruckende 58 Prozent der Besucher gaben an, mit der Bahn oder mit dem öffentlichen Nahverkehr angereist zu sein. Denn viele Tagesbesucher kommen aus den anliegenden Ruhrgebietsstädten. In Berlin und Brandenburg beginnen schon an diesem Wochenende die Sommerferien. In Baden-Württemberg sind in dieser Woche ebenso wie in Bayern noch Pfingstferien.

Kirchentag als Gemeinschaftserlebnis für Jugendliche

Mehr als 3.100 Kirchentagsbesucher sind auch aus Bayern ins Ruhrgebiet gekommen. Auch Pfadfinder aus Ingolstadt, Nürnberg und Pegnitz in Franken:

"Ich bin wegen der Gruppendynamik hier. Sind viele Freunde mitgefahren. Es ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Man kann die Stadt Dortmund anschauen und zu vielen coolen Veranstaltungen gehen. Ich finde es schön, weil es nicht nur christlich ist." Pfadfinder aus Oberbayern und Franken

Führende Kirchentags-Persönlichkeiten mit bayerischem Hintergrund

Insgesamt haben sich zwar weniger Gruppen angemeldet. Doch trotz Pfingstferien – es ist ein starkes bayerisches Aufgebot in Dortmund. Denn der langjährige Leiter des Investigativ-Ressorts der Süddeutschen Zeitung, Hans Leyendecker, ist Präsident des evangelischen Kirchentags. Die Generalsekretärin Pfarrerin Julia Helmke stammt ursprünglich aus der bayerischen Landeskirche. Und am Samstag schaut auch Ministerpräsident Markus Söder vorbei und diskutiert mit (zu: "Was ist noch konservativ? Was ist schon rechtspopulistisch?").

© BR

Der 37. Deutsche evangelische Kirchentag will ganz bewusst mit Mut in die Zukunft schauen, aus Krisen Chancen machen - auch bei den großen Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit. Mit dabei sind Schülerinnen und Schüler von "Fridays for Future".