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Bildrechte: BR / Michaela Neukirch

Das herbstliche Wetter hat viele Menschen nach draußen gezogen, zum Radeln, Spazierengehen und Wandern - etwa in die Allgäuer Alpen.

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Viele Ausflügler bei der Alpspitzbahn und anderswo

Trotz des Teil-Lockdowns am Montag dürfen die Menschen in Bayern weiter rausgehen. Das haben am Samstag besonders viele gemacht, zum Radeln, Spazierengehen und Wandern. Das Wetter war danach, ob im Allgäu bei der Alpspitzbahn oder anderswo.

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Von
  • Michaela Neukirch

Bei traumhaftem Wetter sind viele Menschen in Bayern am Samstag raus gegangen, waren radeln, wandern, spazieren. Sie haben sich dabei wohl ganz gut verteilt; im Ostallgäu jedenfalls blieb der erwartete Ansturm bei der Alpspitzbahn aus.

Letztes Besucherwochenende wegen des Teil-Lockdowns

Die Alpspitzbahn ist in Nesselwang (Lkr. Ostallgäu) schon in ihr letztes Wochenende der Saison 2020 gestartet. Denn infolge des angekündigten Teil-Lockdowns muss auch die Alpspitzbahn – wie alle übrigen bayerischen Bergbahnen – spätestens am Montag, 2. November, ihren Betrieb einstellen. Ursprünglich hatte die Bahn geplant, ab dem 9. November in Revision zu gehen.

Bahn zieht Revision vor - mitten in den Herbstferien

Dass die Bergbahn nun eine Woche früher – und damit mitten in den bayerischen Herbstferien – schließen muss, trifft das Team an der Alpspitze hart, wie Geschäftsführer Ralf Speck gegenüber dem BR betont. Sie würden nun die Zeit nutzen und die Revisionsarbeiten vorziehen, um rechtzeitig zum derzeit geplanten Wintersaison-Start am 13. Dezember fertig zu sein. Aber, so Speck, die Sorgen seien groß.

Hoffen auf die Winter-Saison und den Skibetrieb

Man setze nun auf den Winter und könne nicht abwarten, wie sich die Corona-Lage weiterentwickle, sondern müsse schon jetzt alles dafür vorbereiten und hoffen, dass ein Winter- und Skibetrieb ab Mitte Dezember möglich ist.

Was die Sommersaison betrifft, blickt der Geschäftsführer auf eine gute Saison. Er sei sehr zufrieden, sagte Speck.

Viele Besucher im August und September sorgen für regen Betrieb

Trotz Corona seien in den Sommermonaten August und September sogar mehr Gäste gekommen als im Vorjahr und hätten sich größtenteils an die Hygiene-Auflagen wie Maskenpflicht und Abstandhalten gehalten. Allerdings sei es für sein Team nicht immer einfach gewesen, da viele Gäste aus unterschiedlichen Bundesländern mit unterschiedlichsten Erwartungen und Regelungen die Bergbahn genutzt hätten.

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