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Viel Arbeit für die Asphaltflicker | BR24

© BR/Dagmar Bohrer-Glas

Straßenschäden bei Rosenheim

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Viel Arbeit für die Asphaltflicker

Der starke Frost und die Temperaturschwankungen sorgen für enorme Schäden auf den Straßen in der Stadt und im Landkreis Rosenheim. Das Ausmaß der Schlaglöcher übersteige die Schäden des vergangenen Winters bei Weitem, sagen die Verantwortlichen.

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Nach dem Tauwetter der vergangenen Tage sind die ersten Schäden sichtbar geworden: Risse, Aufbrüche und Löcher. Manche mehrere Zentimeter tief, die Risse stellenweise meterlang. "Der städtische Baubetriebshof ist in Abstimmung mit der Verwaltung laufend – verstärkt aber seit der Tauperiode – mit der Beseitigung der Frostschäden beschäftigt", heißt es aus der Stadtverwaltung.

Auch der Kreisbaufhof betroffen

Im Landkreis sind vor allem die vielbefahrenen Ortsdurchfahrten betroffen, so auch die von Söllhuben. Damit die Straßen trotzdem sicher bleiben, werden die Schäden mit einem Kaltmischgut, dessen Hauptbestandteile Split und Bitumen sind, geflickt. Das werde so hart wie Asphalt, sagt Lothar Schlüsselbauer, der Leiter des Kreisbauhofs.

Sogar im Kreisbauhof in Riedering hinterließ der Frost seine Spuren und hob eine Asphaltdecke stellenweise um bis zu fünf Zentimeter an. Denn: Je strenger der Frost, desto mehr hebe sich der Asphalt, erklärt Schlüsselbauer.

Der genaue Schadensumfang steht noch nicht fest: Der Winter ist noch nicht vorbei, und die nächste Kälteperiode steht vor der Tür. Für den Unterhalt seiner 360 Kilometer Straßen gibt der Landkreis jährlich rund 700.000 Euro aus.

Noch keine Prognosen in anderen Kommunen

In vielen anderen Landkreisen wollen die Behörden noch keine konkreten Angaben zu möglichen Straßenschäden machen. Derzeit gehen zum Beispiel die Landkreise Eichstätt und Neuburg-Schrobenhausen noch davon aus, dass keine größeren Schäden auftreten werden, da die Straßen generell in gutem Zustand seien. Ähnliche Antworten gaben auf BR-Nachfrage auch das Staatliche Bauamt Ingolstadt, das Landratsamt Miesbach und das Straßenbauam Traunstein.

Beim Staatlichen Bauamt Weilheim geht man allerdings auch davon aus, dass die Schäden heuer wesentlich größer ausfallen werden. Grund sei das viele Hin und Her bei den Temperaturen. Das Bauamt schätzt, dass etwa eine halbe Million Euro für Ausbesserungsarbeiten veranschlagt werden müssen. Im März sollen überall in Oberbayern die Straßen nochmals inspiziert werden.

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Straßenschäden bei Rosenheim

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