Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Viechtacher Taxifahrer sprechen mit Scheuer über ihre Sorgen | BR24

© Franz Aichinger

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer im Gespräch mit Taxifahrern aus Viechtach.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Viechtacher Taxifahrer sprechen mit Scheuer über ihre Sorgen

Taxifahrer aus dem Raum Viechtach hatten sich spontan organisiert und fuhren bei einer CSU-Versammlung vor, an der auch der Verkehrsminister teilnahm. Scheuer sprach mit den Taxlern daraufhin über ihre Sorgen zum Personenbeförderungsgesetz.

Per Mail sharen

Taxifahrer aus dem Raum Viechtach im Landkreis Regen haben am Freitagabend spontan Gespräche mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geführt. Sie seien gemeinsam zur CSU-Kreisvertreterversammlung in einem Gasthaus in Kollnburg gefahren, teilte die Polizei mit.

"Der Bundesverkehrsminister nahm sich Zeit für die Anliegen der Taxler und führte mit ihnen in ruhiger und entspannter Atmosphäre unter anderem Gespräche auch zur geplanten Änderung des Personenbeförderungsgesetzes." Mitteilung der Polizei

Zwischenfälle habe es nicht gegeben.

Taxler sehen sich durch Gesetzesänderung in ihrer Existenz bedroht

Franz Aichinger vom Viechtacher Taxiverband organisierte die Demonstration und bestätigte dem BR, dass das Gespräch in einer guten Atmosphäre stattfand.

"Wir waren ganz überrascht, dass sich der Minister die Zeit nahm und uns nicht einfach abgespeist hat." Franz Aichinger

In dem Gespräch habe man deswegen die persönlichen Ansichten darlegen können, so Aichinger.

Der deutsche Taxi- und Mietwagenverband (BZP) sieht in den Plänen des Ministers, das Personenbeförderungsgesetz zu lockern, eine Existenzbedrohung für das Taxigewerbe. Scheuers Eckpunkteplan sieht unter anderem vor, die sogenannte Rückkehrpflicht für Mietwagenfirmen mit Fahrern - zu denen beispielsweise auch Uber gehört - abzuschaffen. Bisher müssen diese, wenn sie keinen Nachfolgeauftrag haben, nach jeder Fahrt an ihren Hauptstandort zurückkehren und dürfen nicht wie Taxis auf der Straße auf Kunden warten.

In mehreren bayerischen Städten, darunter München, Nürnberg und Regensburg, hatten Taxi-Unternehmen am Mittwoch gegen die Öffnung des Fahrdienstmarktes demonstriert. Viele Unternehmen nahmen mehrere Stunden lang keine Fahrten an. Vor der Staatskanzlei in München versammelten sich rund 300 Taxifahrer aus ganz Bayern zu einer Kundgebung.

© Franz Aichinger

25 Taxifahrer beteiligten sich an der Demonstration in Viechtach.

Mehr zum Thema
  • Taxifahrer wehren sich gegen Gleichstellung mit Uber
  • Taxifahrer demonstrieren in Passau
  • Bundesregierung fördert Gamesbranche
  • Taxifahrer demonstrieren gegen Regierungspläne
Sendung

Regionalnachrichten aus der Oberpfalz

Autor
  • Michael Buchner
Schlagwörter