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Ralph Wenzel (v.l.) erhält den Glasstraßenpreis 2018 vom ehemaligen Staatsminister Helmut Brunnder und Ernst Hinsken
© Tourismusverband Ostbayern

Autoren

Renate Roßberger
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Ralph Wenzel (v.l.) erhält den Glasstraßenpreis 2018 vom ehemaligen Staatsminister Helmut Brunnder und Ernst Hinsken

Ralph Wenzel wurde für sein kulturelles Engagement im Berghof Gibacht bei Waldmünchen ausgezeichnet, den er seit vielen Jahren betreibt. Er hält dort Kunst-und Kulturveranstaltungen ab, bringt Touristen wie Einheimischen das Thema Glas nahe und hat außerdem viele Attraktionen in der Region geschaffen. Die bekanntesten sind das Glaskreuz am Reiseck oder der "Leuchtturm der Menschlichkeit", außerdem ist auf seine Initiative der Gibacht-Rundwanderweg entstanden.

Waldmuseum Zwiesel: Mit Thema Glas zum Erfolg

Neben Wenzel wird das Waldmuseum Zwiesel unter Leitung von Elisabeth Vogl für das Engagement für die Thema Glas und Glasgeschichte ausgezeichnet. Das seit 113 Jahren bestehende Museum, das 2014 komplett runderneuert wurde, widmet die Hälfte seiner Dauerausstellung der Glaskultur im Bayerischen Wald. Auch die Geschichte der Glashütten wird hier erforscht und an Besucher vermittelt. Außerdem können heimische Glaskünstler ihre Objekte präsentieren.

Sonderpreis für Werkleiter der Glashütte

Den diesjährigen Sonderpreis, der nicht dotiert ist, erhält der ehemalige Werkleiter der Glashütte in Riedlhütte, Willi Steger. Er hat über die Jahrzehnte alle Höhen und Tiefen der Glasindustrie im Bayerischen Wald erlebt. Unter seinem Einfluss entstand zum Beispiel der Ausbildungsberuf des Glasmachers. Er hat sich für die Glasfachschule Zwiesel engagiert und für die Idee der Glasstraße, also einer touristischen Ferienstraße zum Thema Glas.

Der Glasstrassenpreis wurde heuer zum 10.mal verliehen. Alle zwei Jahre kürt eine Jury die Preisträger.