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Bildrechte: picture alliance/Flashpic/Jens Krick

Auch in der Stadt Hof leiden die Künstler unter der Corona-Pandemie.

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Video-Plattform soll Hofer Künstler-Szene populär machen

In Zeiten von abgesagten Konzerten und geschlossenen Theatern wollen Kulturschaffende aus Hof regionale Künstler mit einer Video-Plattform unterstützen. Dort widmen sie sich auch dem Zusammenhang zwischen Kultur und Demokratie.

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Von
  • Annerose Zuber

Von den Hofer Symphonikern bis zu Graffiti-Künstlern: Die Kulturszene in der Stadt Hof ist vielfältig. Eine eigene Website soll jetzt erstmals tiefere Einblicke in die Hoch- und Subkultur zeigen.

Zwölf Porträts über Künstler und Kulturorte

Die Initiatoren Fabian Riemen und Frank Wunderatsch wollen damit den Kulturschaffenden gerade in Zeiten abgesagter Konzerte und geschlossener Theater, Museen und Kulturkneipen eine neue Plattform bieten. Bislang haben sie zwölf Porträts von Künstlern gedreht. Neben einer bislang noch weitgehend unbekannten Malerin kann man auch mehr über das Konzept von Hofer Kulturorten wie etwa dem "Kunst-Kaufhaus" oder dem "Galeriehaus" – der Keimzelle der Hofer Filmtage – erfahren.

Jeden Freitag gibt es Neues aus der Hofer Kunst-Szene

In den jeweils 20 Minuten langen Dokumentarfilmen werden unter anderem Musiker, Autoren und Schauspieler vorgestellt. Die Filme werden immer freitags freigeschaltet. Die Initiatoren des Kulturzentrums "Alte Filzfabrik" hoffen, dass sich dadurch trotz des Teil-Lockdowns ein neues Publikum die Hofer Kulturwelt entdeckt. Ganz bewusst ist dabei auch ein Austausch mit dem Publikum geplant.

"Wir wünschen uns, dass man unsere Filme, Artikel und Gespräche auch kommentiert und mit ihnen interagiert." Fabian Riemen, Initiator des Kulturzentrums "Alte Filzfabrik"

Initiatoren hoffen auf Live-Events im Frühjahr

Denn bei den Gesprächen mit den Künstlerinnen und Künstler geht es auch um die Rolle der Kultur für die Demokratie und um eine pluralistische Gesellschaft. Die Auseinandersetzung mit der Vielfalt von Kunst und Kultur sei auch immer die Auseinandersetzung mit der Vielfalt von Einstellungen und Lebenskonzepten, so Riemen. Deshalb wird die Aktion unter anderem auch vom Bundesprogramm "Demokratie leben" gefördert. In einer zweiten Projektphase ab kommendem Frühjahr hoffen die Macher auch wieder auf Live-Events.

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