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Verunglückte Hunderettung: Familienvater stirbt in Wasserwalze | BR24

© BR/Christine Kellermann

Bei dem Versuch seine Frau und seinen Hund aus dem Wasser zu retten ist ein Familienvater ums Leben gekommen.

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    Verunglückte Hunderettung: Familienvater stirbt in Wasserwalze

    Der Spaziergang einer fünfköpfigen Familie mit ihrem Hund endete am Freitagabend tödlich. Beim Versuch, seine Frau und den Hund aus einer Wasserwalze zu retten, kam ein 42 Jahre alter Mann in der "Münsterer Alte", einem Nebenarm des Lechs, ums Leben.

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    Der Familienvater ging am Freitagabend mit seiner Familie und dem Hund zwischen Münster und Lech spazieren, als der Berner Sennenhund in der Nähe einer Brücke ins Wasser sprang. Dort geriet der Hund in eine Wasserwalze, von der er immer wieder unter Wasser gezogen wurde.

    Hund bringt Familie in Gefahr

    Um das Tier zu retten, sprang die 39-jährige Frau ins Wasser. Als auch sie in die Wasserwalze geriet, sprang auch ihr Mann in den Fluss. Gemeinsam mit der 14 Jahre alten Tochter, die einen Ast als Hilfe reichte, konnten sie die Mutter aus dem Wasser retten. Dem Vater gelang es allerdings nicht, sich selbst aus der Wasserwalze zu befreien.

    Tödlicher Rettungsversuch

    Die beiden anderen Kinder liefen davon, um weitere Hilfe zu holen. Ehefrau und Tochter konnten den Mann erst an Land ziehen, als er schon bewusstlos war. Sie begannen daraufhin direkt mit der Reanimation. Per Hubschrauber wurde der Mann in die Uniklinik Augsburg geflogen, wo er verstarb. Auch der Hund wurde später verendet aufgefunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem tragischen Unglücksfall aufgenommen.