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Vertrag für Rettungshubschrauber "Christoph 18" verlängert | BR24

© Sven Arnold ADAC Luftrettung

Rettungshubschrauber "Christoph 18" startet an Uniklinik Würzburg

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    Vertrag für Rettungshubschrauber "Christoph 18" verlängert

    Die Entscheidung über die Luftrettung am Standort Ochsenfurt ist gefallen. Der zuständige Zweckverband hat den Zuschlag für den Betrieb des Rettungshubschraubers "Christoph 18" für weitere fünf Jahre an die ADAC Luftrettung vergeben.

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    Der Vertrag mit dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg (ZRF) wurde Dienstagnachmittag auf der ADAC-Luftrettungsstation an der Main-Klinik in Ochsenfurt unterzeichnet. In Ochsenfurt besteht die Crew aus Piloten der ADAC Luftrettung, Notärzten der Main-Klinik Ochsenfurt und des Uniklinikums Würzburg sowie Notfallsanitätern des BRK Würzburg und der Malteser Würzburg. Die Crews sind innerhalb von zwei Minuten einsatzbereit. Geflogen wird mit einem Helikopter des Typs Airbus EC 135 täglich von 7.00 Uhr bis Sonnenuntergang.

    Hohe Einsatzfrequenz für "Christoph 18"

    Alarmiert wird "Christoph 18“ über die Notrufnummer 112, disponiert von der Integrierten Leitstelle Würzburg. "Christoph 18“ gehört mit rund 2.000 Einsätzen pro Jahr zu den am häufigsten alarmierten ADAC Rettungshubschraubern in Deutschland. Ähnlich viele Starts und Landungen verbuchen nur die Stationen in Berlin sowie Wittlich und Koblenz in Rheinland-Pfalz. Im Vergleich der acht bayerischen Stationen liegt Ochsenfurt an der Spitze – vor Straubing und München.

    Die meisten Einsätze wegen Unfällen

    Einsatzgrund Nummer 1 für "Christoph 18" waren im vergangenen Jahr mit 38 Prozent Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Dahinter folgen mit 21 Prozent Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen. In 14 Prozent der Fälle diagnostizierten die Lebensretter aus der Luft neurologische Notfälle wie zum Beispiel einen Schlaganfall. Bei sieben Prozent war ein Notfall des Atmungssystems wie akute Atemnot oder Asthma die Ursache. Im ersten Halbjahr 2020 rückte die Crew bereits erneut zu rund 900 Rettungsflügen aus. Darunter waren auch sechs Corona-Einsätze.

    Jubiläum fällt wegen Corona-Pandemie aus

    Erster Betreiber der Luftrettung in Ochsenfurt war am 31. Juli vor 40 Jahren der Bundesgrenzschutz (BGS). Das 40-jährige Bestehen des Luftrettungsstandortes Ochsenfurt am 31.07.2020 sollte ursprünglich zusammen mit den Menschen in der Region bei einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Wegen der Corona-Pandemie muss das Jubiläumsfest aber verschoben werden.

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