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Verstärkte Grenzkontrollen auch im Allgäu | BR24

© picture alliance/Sven Hoppe

Mit Einreiseverboten und strengen Grenzkontrollen soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden.

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    Verstärkte Grenzkontrollen auch im Allgäu

    Autofahrer müssen sich nach der angekündigten Grenzschließung zu Österreich auch im Allgäu auf verstärkte Kontrollen einstellen. Am Grenztunnel A 7 bei Füssen und an der A 96 bei Lindau, aber auch an den kleinen Grenzübergängen wird kontrolliert.

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    Mit Einreiseverboten und strengen Grenzkontrollen will Deutschland die Ausbreitung des Coronavirus weiter eindämmen. Seit dem Morgen werden in Schwaben die Grenzübergängen am Grenztunnel A 7 bei Füssen und an der A 96 bei Lindau kontrolliert. Auch die vielen kleinen Grenzübergänge werden überwacht, dazu gehören zum Beispiel die Übergänge Pfronten-Steinach, Oberreute, Balderschwang-Hittisau oder Füssen Ziegelwies. Die Bundespolizeiinspektion Kempten übernimmt die Kontrollen gemeinsam mit den Kollegen der zuständigen Polizei-Dienststellen.

    Bewohner der Exklaven dürfen weiter ein- und ausreisen

    Bewohner der österreichischen Exklaven Jungholz und des Kleinwalsertals, die nur von Deutschland aus erreichbar sind, dürfen nach Angaben einer Polizei-Sprecherin aber weiter nach Deutschland einreisen. Der Wohnort sei im Pass erkennbar. Jungholz und das Kleinwalsertal sind nur über Deutschland erreichbar. Im Kleinwalsertal sind ab heute alle Hotels und Pensionen sowie Ferienwohnungen wegen Corona geschlossen. Das hat das Tourismusbüro Kleinwalsertal dem Bayerischen Rundfunk auf Nachfrage bestätigt. Alle Gäste müssen abreisen. Grund für die Schließung sei die Prävention, man wolle so verhindern, dass sich das Coronavirus weiter verbreite.